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Enrico und Mandy Korschinek aus Emmerthal starten bei der Drachenboot-WM der Vereine

Das große Ziel – Medaille in Ravenna

Hameln. Ravenna ruft die schnellsten Vereins-Drachenboote der Welt zu den 9. Club Crew World Championships. Mit dabei sind auch Mandy (geborene Kern) und Enrico Korschinek aus Emmerthal, wenn es vom 3. bis zum 7. September in der Region Emilia Romagna um Medaillen geht.

veröffentlicht am 29.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

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Mit den Booten des AllSports Team aus Hannover, die sich bereits im September 2013 bei der Deutschen Meisterschaft in Duisburg für die Championships qualifizierten, hat sich das junge Ehepaar einiges vorgenommen. Nahe der Adriaküste geht es auf allen Strecken (2000, 500 und 200 Meter) und in den Bootsklassen Standard, Mixed und Smallboot bei den Frauen und Männern richtig zur Sache. Denn das Starterfeld in Ravenna ist groß: 132 Teams aus 24 Ländern – darunter auch Macau, Senegal, Australien oder den Philippinen – lassen ihre „schnellen Drachen“ hier zu Wasser.

Als bei Mandy und Enrico Korschinek, die künftig sportlich kürzertreten und ihre Erfahrungen dann verstärkt dem Kanu-Club Hameln zur Verfügung stellen wollen, die Einladung von Trainer Denis Starke landete, war die Freude riesengroß. Vor allem bei Enrico, denn der erinnert sich an den üblichen Wassertest nur ungern: „Da hatte ich einen rabenschwarzen Tag erwischt.“ Doch all das war vergessen, als die Mail ankam. Mit welchem Boot die beiden Emmerthaler in der kommenden Woche an den Start gehen, bleibt vorerst ein Geheimnis. Der Trainer wird seine Crew für die einzelnen Bootsklassen erst kurzfristig bekanntgeben.

Fest steht aber schon, dass spätestens am frühen Sonntagmorgen die Koffer gepackt sein müssen. Denn dann setzt sich der Tross des AllSports Team mit dem Bus Richtung Adria in Bewegung. Der erste Startschuss auf dem Lago Standiana vor den Toren Ravennas fällt zwar erst am Mittwoch, doch bis dahin können sich die beiden Emmerthaler mit den Formationen der „Drachen“ aus der Landeshauptstadt schon mal an die Wind- und Wasserverhältnisse gewöhnen. Und der Trainer wird nach den Trainingseinheiten auch wissen, wer von seinem Aufgebot tatsächlich in welchem Boot sitzt. Für die beiden heimischen Drachenboot-Spezialisten ist die WM für Vereinsboote so etwas wie Neuland, denn bislang kämpften sie nur mit der Nationalmannschaft um die begehrten Plätze auf dem Siegertreppchen. „Man kann nicht sagen, wohin die Reise geht“, sagt Enrico, der die Teams aus Kanada, China und den USA hoch einschätzt. Mandy hat trotz der starken Konkurrenz aber ein großes Ziel: „Es wäre schön, wenn wir mit einer Medaille aus Ravenna zurückkommen.“



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