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HSV-Wasserballer endlich wieder einmal Chef im Südbad

„Da ist das Ding!“

Hameln. „Da ist das Ding“ – ausgelassener Jubel beim HSV. 30 lange Jahre mussten Hamelns Wasserballer warten, nun waren sie endlich wieder einmal Chef im Südbad und durften die große Trophäe in den siebten Himmel stemmen.

veröffentlicht am 02.09.2013 um 15:29 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

Beim eigenen Turnier hatte der Bezirksligist zuletzt 1983 alle nass gemacht. Doch dieser Triumph ist ein ganz besonderer, denn das Team von Trainer Jens Liedtke ließ überraschend zahlreiche Zweitligisten hinter sich. „Ich glaube, diesmal sind wir reif für den Turniersieg“, hatte der Coach nach der Vorrunde schon eine Vorahnung.

Und die wurde dann für ihn nach dem 3:0-Halbfinalsieg gegen den „Erzfeind“ Spvgg. Laatzen schon fast zur Wahrheit. „Jungs, jetzt packen wir auch Halle im Finale“, machte er seinen Spielern Mut. Hoch engagiert ging der HSV zu Werke und führte durch Jan-Pierre Heine und Julian Schilling schnell mit 2:0. Zwar gelang den Gästen durch Stefan Damm kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer, aber den Sieg gab das Team um Kapitän Sören Strehler vor rund 200 Zuschauern nicht mehr aus der Hand.

Während die Ersatzspieler den Trainer mitsamt Mütze und Hose ins Becken warfen, schnappte sich Strehler den Riesenpokal und feierte bereits im Becken mit seinen Kameraden euphorisch den Sieg. Der HSV II und die Hamelner „Old Rats“ hatten mit dem Ausgang des Turniers nichts zu tun.

Bereits am Wochenende geht es für den Bezirksligisten um die Wurst. Denn in Stadtoldendorf findet das entscheidende Spiel um den Aufstieg in die Landesliga statt. Ein Wiedersehn gibt es dann auch mit Ex-Torjäger Steffen Knippertz. rhs



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