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Kreisreiterverband mit jüngstem Team zur Landesmeisterschaft

Buschreiter Lasse jagt durch das Gelände

HAMELN. Wenn am Wochenende in der Reiterstadt Verden die Landesmeistertitel der Reiter und Reiterinnen vergeben werden, ist auch ein Team des Kreisreiterverbandes Weserbergland dabei. Mit dem wohl jüngsten Team im Feld von 21 Mannschaften kämpft das heimische Sextett um die begehrte Landesstandarte.

veröffentlicht am 12.07.2018 um 15:59 Uhr

Karin Riethmüller und Reiterchef Rudolf Dreischer trauen ihrem jungen Sextett beim Kampf um die Landesstandarte mehr als eine Außenseiterrolle zu. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Sir Alfonso präsentierte sich beim letzten Training in Topform! Muss der Trakehner auch sein, denn gemeinsam mit seiner Reiterin Julia Chirin Proppe (RFV Hämelschenburg) hat der Hengst am Samstag wohl seine bislang schwierigsten Aufgabe zu lösen. Zusammen mit Jessica Winkler (RFV Emmerthal) und Goodnight‘s Gandolf, Lasse Lemke (RFV Aerzen) und Quarter Eagle, Viktoria Ringe (RV Salzhemmendorf) und Iskia, Celina Niedenzu (TG Schaumburg) und Donna Bella sowie Luisa-Marie Wolf (Nienstedter Reiter) und Triumph, die beim letzten Test in Herkendorf ebenfalls alle überzeugen konnten, wartet auf Proppe mit ihrem Sir Alfonso in Verden ein Highlight der besonderen Art.

In Niedersachsens Pferdestadt kämpfen im Rahmen der Landesmeisterschaften Mannschaften aus 21 Kreisverbänden um die begehrte Landesstandarte. An der Aller steht das fast komplette Programm der Reiterei auf dem Programm, da ist nicht nur eine harmonische Dressur beim gemeinsamen Auftritt des Sechserteams gefragt. Auf das Weserbergland-Team warten auch drei spannende Einzelprüfungen. Da müssen Julia Chirin Proppe und Jessica Winkler ihre Klasse erneut auf dem Dressur-Viereck beweisen. Als Springreiterinnen rücken Celina Niedenzu und Luisa-Marie Wolf in den Blickpunkt, ehe für den letzten Wettbewerb die „Buschreiter“ ihre Pferde satteln. Beim Geländeritt schickt Mannschaftsführerin Karin Riethmüller (RV Hameln) den erst 15-jährigen Vielseitigkeitsspezialisten Lasse Lemke und Viktoria Ringe auf die anspruchsvolle Strecke am Reiterstadion.

„Wir werden wohl das jüngste Team stellen“, vermutet die Team-Chefin. „Gerade deshalb erwartet ich vollen Einsatz.“ Optimistisch zeigte sich beim letzten Training auch Rudolf Dreischer. Der Kreis-Vorsitzende der Reiter sieht sein Sextett keinesfalls in der Außenseiterrolle. Denn den starken Auftritt im Vorjahr hat er noch in guter Erinnerung: „Da sind wir mit der Mannschaft bei der Dressurprüfung Zweiter geworden.“ Allein die Startliste bereitet dem Bad Pyrmonter ein wenig Kopfzerbrechen. „Wir haben bei der Auslosung leider die Startnummer eins gezogen. Sicher ein Nachteil, denn da müssen sich die Richter bei ihren Wertungen erst einmal einschießen.“

Youngster Lasse Lemke hat mit dem Ritt durchs Gelände am Wochenende eine besonders schwierige Aufgabe zu lösen. Foto: haje
  • Youngster Lasse Lemke hat mit dem Ritt durchs Gelände am Wochenende eine besonders schwierige Aufgabe zu lösen. Foto: haje


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