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Tünderns Neuzugang bangt um die Nominierung zur Landesrangliste / Birgit Küchler landet auf Platz elf

Bronze! Sorsums Schlemeier Schwarzers Stolperstein

Tischtennis (kr). Dwain Schwarzer, der Neuzugang beim Oberligisten TSV Schwalbe Tündern, unterstrich bei der Bezirksrangliste in Nordstemmen mit einem dritten Platz seine Klasse. Ob der jedoch zu einer Nominierung für die Landes-Rangliste reichen wird, bleibt offen. Maximilian Dierks vom SV Bolzum landete vor Tünderns Neuzugang auf Rang zwei.

veröffentlicht am 09.07.2012 um 16:59 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

Den direkten Vergleich gewann Schwarzer allerdings souverän mit 11:3, 11:7, 11:8. Zum Stolperstein wurde für den 17-Jährigen in der Vorrunde mit Christoph Schlemeier vom SV Teutonia Sorsum ein alter Bekannter. Gegen den Ex-Fuhlener unterlag Schwarzer knapp mit 10:12, 11:6, 11:3, 10:12, 9:11. „Dwain besaß durchaus seine Chancen, aber Christoph ist eben routiniert. Diese Niederlage nahm er mit in die Endrunde, und dort tat sie ihm richtig weh“, berichtete Tünderns Abteilungsleiter Andreas Rose. Im entscheidenden Spiel um den Ranglistensieg wartete Daniel Ringleb auf Tünderns neue Nummer zwei. Gegen den Spieler vom SV Bolzum, der zuvor gegen seinen Teamkollegen Dierks mit 2:3 gescheitert war, blieb Schwarzer chancenlos. Mit 5:11, 11:8, 4:11 und 8:11 zog er den Kürzeren und landete in der Endabrechnung auf dem undankbaren Bronzeplatz. „Dwain agierte den ganzen Tag über recht gut. Da war es aus seiner Sicht schon ärgerlich, das ausgerechnet das Spiel gegen Ringleb den Ausschlag gab. Da spielte Dwain zu oft einen auf Sicherheit bedachten Ball, er hätte Ringleb einfach mehr beschäftigen müssen. Denn sein Gegner verfügt über eine wuchtige Vorhand und unangenehme Aufschläge“, erkannte Andreas Rose.

Sein Sohn Jannik Rose kam über einen enttäuschenden 13. Platz nicht hinaus. „Unser Fokus lag in erster Linie auf der Umsetzung der Trainingsakzente. Vor allem auf der Beinarbeit, und gerade da sind noch deutliche Verbesserungen erforderlich“, analysierte Vater Andreas seine Schwächen. Um die abzustellen, bleibt bis zum Saisonstart noch genügend Zeit. „Wir arbeiten dran“, sagte Rose.

Bei den Damen spielte Birgit Küchler vom MTV Rumbeck im Rahmen ihrer Möglichkeiten und konnte nach zwei Gruppenerfolgen und dem Endrundensieg gegen Jennifer Raschke (Bodenburg) mit Platz elf zufrieden sein.



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