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Andrea Pieper vom VfR Aerzen rollt mit dem Dream Team bei der Europameisterschaft auf Platz drei

Bronze mit Hindernissen

Porto. Als auf der großen Anzeigetafel das Endergebnis der Europameisterschaft im Show- und Formationslauf aufleuchtete, brach der große Jubel aus. Das deutsche Dream Team mit Andrea Pieper vom VfR Aerzen durfte sich in Porto über EM-Bronze freuen.

veröffentlicht am 03.05.2016 um 16:37 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

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Bronzemedaille mit Hindernissen – so könnte man den Auftritt des niedersächsischen Dream Teams bei der Europameisterschaft im Show- und Formationslauf der Rollkunstläufer in Portugal umschreiben. Und in Porto war auch wieder Andrea Pieper vom VfR Aerzen dabei. Sie gehörte zu den erfahrenen Läuferinnen in einer neuen Formation, in der gleich sieben junge Nachwuchssportlerinnen ihre EM-Premiere erleben durften.

Mit schicken neuem Outfit, Musik aus dem Musical „Les Misérables“ und Startnummer eins zeigte das Dream Team den Zuschauern eine sehenswerte Kür. Leider mit einem kleinen Patzer. Schon in der ersten Minute stürzten zwei Läuferinnen bei einem Kreuzungsmanöver. Doch beide waren schnell wieder auf der Rolle und die neue Kür kam trotz des kleinen Patzers bei den Zuschauern an. Die Stimmung im Team hätte nach der gelungenen Vorstellung nicht besser sein können. „Es hat Spaß gemacht“, war die einhellige Meinung, und so verfolgte das Dream Team die Auftritte der Konkurrenz entspannt von der Tribüne. Doch dort begann, als die letzte Formation durch war, tatsächlich noch einmal das Zittern. Und danach der große Jubel, als auf der Anzeigetafel das Endergebnis auftauchte.

Bronze für Deutschland! Jubel, Trubel, Freudentränen – selbst für Andrea Pieper, die bei Europa- und Weltmeisterschaften schon einige Medaillen gesammelt hat, war der Auftritt in Porto etwas Besonderes: „Ein Gefühl, das ich gar nicht beschreiben kann.“ Auf jeden Fall auch eine Belohnung für die Unannehmlichkeiten im Vorfeld. Denn fast wäre das Unternehmen Porto noch gescheitert. Ein Teil der Mannschaft landete wegen des Streiks in Frankreich erst am Freitag in Porto. Und sie durften nur mit zehn Kilo Handgepäck fliegen. „Das war schon eine echte Herausforderung“, sagte Pieper. Doch Ende gut, alles gut ...kf



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