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Wasserball: Platz drei reicht – Hamelner SV hat Oberliga-Aufstieg im Visier / Comeback von Rose

Bronze könnte Gold wert sein

HAMELN. Der Blick auf die Bezirksliga-Tabelle macht Mut: Mit einem Heimsieg gegen den Lehrter SV können Hamelns Wasserballer am Freitag (20.15 Uhr, Südbad) im letzten Saisonspiel noch auf den dritten Tabellenplatz klettern. Und der Bronze-Platz könnte für das Team von Coach Steffen Knippertz am Ende Gold wert sein.

veröffentlicht am 06.09.2017 um 17:18 Uhr

Wieder dabei: Pünktlich zum letzten Saisonspiel meldete sich Hamelns Torjäger Robert Rose aus Singapur zurück. Foto: Nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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HAMELN. Der Blick auf die Bezirksliga-Tabelle macht Mut: Mit einem Heimsieg gegen den Lehrter SV können die Hamelner Wasserballer am Freitagabend (20.15 Uhr, Südbad) im letzten Saisonspiel noch auf den dritten Tabellenplatz klettern. Und der Bronze-Platz könnte für das Team von HSV-Coach Steffen Knippertz am Ende Gold wert sein.

Weil Meister TuS Syke nicht aufsteigen will und der Tabellenzweite Spvgg. Laatzen III nicht aufsteigen darf, weil bereits die zweite Mannschaft in der Oberliga spielt, geht es für die Hamelner um alles oder nichts. Die Ausgangslage ist klar: Der HSV muss unbedingt gewinnen – und das möglichst hoch. Denn am Ende könnte es auf das Torverhältnis ankommen. Die Hamelner sind zurzeit mit 11:11 Punkten (106:108 Tore) hinter Union Hannover (13:11 Pkt./104:100 Tore) zwar „nur“ Vierter, können aber aus eigener Kraft am direkten Konkurrenten vorbeiziehen. Und damit hatte nach der zwischenzeitlichen Durststrecke schon fast niemand mehr gerechnet, denn nach drei Niederlagen in Serie schien sich das Thema Aufstieg nach dem Super-Saisonstart bereits erledigt zu haben.

Dass der Hamelner Schwimmverein als Aufsteiger mit dem Titelgewinn nichts zu tun haben dürfte, war bereits vor Saisonbeginn klar. Erst kündigte Center Luka Müller, der vergangene Saison 20 Tore warf, an, dass er aus beruflichen Gründen nicht immer zur Verfügung steht. Ab Mitte der Saison gehörte auch Torjäger Robert Rose, der mit seinen 55 Toren in der Vorsaison den Grundstein zum Titelgewinn legte, aufgrund eines Auslandspraktikums in Singapur nicht mehr zum Kader. Trainer Steffen Knippertz reagierte prompt: Mit dem Bundesligaspieler Sascha Schneider aus Potsdam, Torwart Igor Golubkov aus Herford und Lennart Laes aus Langenhagen zauberte der HSV-Coach drei Neuzugänge aus dem Hut, die sich als echte Verstärkungen entpuppten. Mit den drei Neuzugängen ging es Schritt für Schritt wieder bergauf.

Großen Anteil daran hat laut Knippertz insbesondere Niklas Renner. Der ehemalige Junioren-Bundesligaspieler präsentierte sich in den vergangenen Partien in Topform und stellte seine Torjägerqualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Die sind auch am Freitag gegen Lehrte gefragt. „Um Dritter zu werden, müssen wir gegen Lehrte mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen. Das wird schwer, aber wir schaffen das!“, ist Knippertz überzeugt. Denn der HSV-Coach hat noch ein Ass im Ärmel: Pünktlich zum letzten Saisonspiel meldete sich Torjäger Robert Rose zurück. Da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

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