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Judo: Starke Leistung beim Bundessichtungsturnier in Herne / Kunze-Zwillinge bleiben ohne Medaille

Bronze – Dieckhoff verpasst Finale nur knapp

HERNE. Den Gürtel fest verknotet, den Kampfanzug gestrafft – und dann mit voller Konzentration auf die Matte. Showtime für den männlichen deutschen Judo-Nachwuchs unter 17 Jahren in Herne.

veröffentlicht am 13.11.2018 um 14:37 Uhr

Eingerahmt von Zwillingen: Aaron Dieckhoff mit Nicolas (l.) und Sebastian Kunze. Foto: pr
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Unter den Augen der beiden Bundestrainer Bruno Tsafack und Olaf Schmidt ging dort das hochkarätig besetzte Bundessichtungsturnier über die Bühne. Für immerhin 249 Athleten aus ganz Deutschland eine große Chance, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Da durften natürlich auch nicht die drei hoffnungsvollen heimischen Judo-Talente Aaron Dieckhoff vom MTSV Aerzen und die Zwillinge Sebastian und Nicolas Kunze (künftig VfL Hameln) fehlen.

Das Trio trainiert schon länger unter optimalen Bedingungen im Olympiastützpunkt von Hannover und zeigte nun auch in Herne, was es schon so alles draufhat. Und das war gewiss nicht wenig. Zum Ende des Wettkampfjahres starteten die Judoka aus Hameln und Aerzen bereits in der jeweils nächsthöheren Gewichtsklasse, in der sie dann künftig noch viele Lorbeeren ernten wollen. Quasi die Generalprobe für die neue Wettkampfsaison im nächsten Jahr, in der die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse U 18 angestrebt wird. Einmal mehr sein großes Potenzial auf der Matte zeigte Aaron Dieckhoff. Der junge Aerzener kämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 73 kg bis ins Halbfinale vor, unterlag hier dann aber unglücklich gegen den Hamburger Daniel Schweizer. Die Bronzemedaille ließ er sich danach aber im Duell gegen Erwin Adam (Rodewisch) nicht mehr nehmen. Eine perfekte Beinsichel reichte ihm hier zum Sieg.

Trotz ebenfalls guter Leistungen blieb den Kunze-Zwillingen eine Medaille noch verwehrt. Nach zwei klaren Auftaktsiegen verlor Nicolas den nächsten Kampf und landete am Ende im Mittelfeld des mit 42 Kämpfern sehr stark besetzten Teilnehmerfeldes bis 60 kg.

Sebastian hatte in der Gewichtsklasse bis 66 kg (52 Teilnehmer) mehr Glück und musste erst im Viertelfinale die Segel streichen. Zwar reichte es in der Trostrunde noch zu einem Triumph über Michael Löb aus Berlin, gegen den späteren Drittplatzierten Oliver Leistner aus Vetschau war dann aber für Kunze nichts mehr drin.



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