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Bossauer verpasst WM-Medaille

Tünderns Superschwergewichtler in Kopenhagen auf Rang vier

veröffentlicht am 08.09.2014 um 16:49 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Kopenhagen. Die Reise in die Hauptstadt Dänemarks war zwar schön, sportlich hätte sie für Roman Bossauer aber erfolgreicher sein können. Am Wochenende fand in Kopenhagen die Weltmeisterschaft im Gewichtheben statt, und da trat Bossauer in der Altersklasse der Herren 40 im Superschwergewicht an die Hantel. Seine Leistung, die er vor drei Monaten bei der Deutschen Meisterschaft stemmte, konnte er zwar verbessern, doch im Kreis der weltbesten Heber der Gewichtsklasse über 105 Kilogramm musste sich der Tünderaner am Ende mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben.

„Kein schlechtes Ergebnis, dennoch war es etwas bitter für mich“, gab der Heber aus Tündern zu. „Bei optimalen Bedingungen wäre der dritte Platz nicht unmöglich gewesen.“ Doch bei Bossauer stimmte die Tagesform nicht und auch die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft lief für ihn keinesfalls optimal. Auch weil ihm seit kurzem kein geeigneter Trainingsraum mehr zur Verfügung steht. Im Wettkampf schaffte er 117 Kilogramm im Reißen und 150 Kilo im Stoßen. Danach begannen die Probleme. Erst gaben die Richter seinen Versuch im Reißen mit 123 Kilo wegen Nachdrückens ungültig, dann konnte er 160 Kilo im Stoßen nicht umsetzen. So blieb es am Ende bei einer Gesamtleistung von 267 Kilogramm. „Kopenhagen war leider nicht meine Sternstunde“, lautete nach der Rückkehr sein knappes Fazit.kf



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