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Heute WM-Start für Emmerthaler Sprinter

Benze gibt Gas in Budapest

Budapest. Der 240 Seiten starke Reiseführer, den sich Ehefrau Cristin für den gemeinsamen Budapest-Besuch organisiert hat, dürfte Sprinter Nils Benze vorerst wenig interessieren. Denn für ihn besteht die ungarische Metropole nur aus dem Syma-Sportzentrum. Dort in der Halle geht die Senioren-WM über die Bühne – und der M40-Oldie von der LG Weserbergland ist dort im Dauereinsatz. 200 Meter, 400 Meter und sein großes Ziel, die 4x200-Meter-Staffel, stehen bis Sonntag an. Heute beginnt zwischen 14.50 und 15.50 Uhr sein WM- Einsatz mit dem Vorlauf über 200 m, einer von 15. „Denn 80 Sprinter haben gemeldet, nur 18 kommen in die drei Halbfinals“, erklärt Benze. Und er will seinen zweiten 200-Meter-Lauf am Abend. „Mit meiner Zeit von 24,17 Sekunden von der DM liege ich auf Platz 32 der Meldeliste. Aber viele haben mit Zeiten aus der Freiluftsaison gemeldet. Das können die unmöglich in der Halle laufen. Eine Chance auf das Halbfinale habe ich“, sagt der Emmerthaler. Auf das Finale am Freitag aber wohl nicht. „Das wäre der einzige Tag, wo auch ich ein wenig Sightseeing machen kann. Aber nur per Bus oder per Schiff auf der Donau. Viel rumlaufen kann ich nicht“, meint Benze.

veröffentlicht am 27.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

Denn die Beine müssen Samstag wieder fit sein. Dann steht der 400-Meter-Vorlauf an. „Hier sind 49 am Start und nur 17 waren schneller als meine 53,61 Sekunden von der DM“, so Benze. Auch hier ist das Halbfinale am Abend das Ziel. „Fünf haben Zeiten von 51 Sekunden oder schneller stehen. Da wird es aus dem Finale am Sonntag wohl nichts“, bleibt Benze aber realistisch. Laufen will er Sonntag aber trotzdem. Und zwar in der 4x200-Meter-Staffel der Senioren, die gegen die Hauptkonkurrenten aus England, Spanien, Italien und Frankreich um die Medaillen läuft. „Die größte Schwierigkeit ist aber zunächst, überhaupt in die Staffel zu kommen. Die wird erst nach den 200-Meter-Läufen zusammengestellt“, sagt Benze. „Ich muss also gleich in meinem ersten Rennen richtig Gas geben, um zu den schnellsten vier Deutschen zu gehören.“ Doch wenn nicht, kann Nils Benze wenigstens am Sonntag Budapest mit Ehefrau Christin erkunden. mha



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