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Nur 529 Triathleten am Start

Beim Laufen taut Mosel wieder auf

Hameln. Die Triathlon-Saison ist eröffnet – und wieder fiel der Startschuss in der Rattenfängerstadt. Die 24. Auflage des Hamelner Triathlons war einmal mehr das erste Großereignis im Norden und lockte die Ausdauerdreikämpfer von Paderborn bis Wilhelmshaven auf das Gelände zwischen Südbad, ESV-Stadion und Radkurs Richtung Emmerthal. „670 Anmeldungen hatten wir“, sagte Cheforganisator Peter Neugebauer. „Doch so manche scheuten natürlich den Regen.“ So traten nur 529 an.

veröffentlicht am 12.05.2013 um 20:46 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

Auch Lokalmatadorin Claudia Mosel hatte mit den Widrigkeiten am Morgen zu kämpfen. Weil sie später helfen musste, ging sie nicht mit ihren TW-35-Konkurrentinnen an den Start, sondern in der ersten Gruppe bei den TM-55-Männern. „Da war das Wasser mit seinen 24 Grad noch das angenehmste. Auf dem Rad sind mir Füße, Beine, Hände und auch das Gesicht eingefroren“, meinte Mosel. Erst beim Laufen taute sie wieder etwas auf und kam nach 1:14:23 Stunden in der Endabrechnung als 20. Frau (2. TW35) ins Ziel. „Doch erst musste ich zu Hause ein heißes Bad nehmen, bevor ich zum Helfen auf den Platz zurückkam“, gestand Mosel. Ihre ESV-Kollegin Britta Anderson erging es etwas besser. Sie war nach 1:10:35 Stunden als beste Lokalmatadorin auf Rang zehn (2. TW45) gelaufen. Siegerin Dana Wagner (Braunschweig) war dennoch in 1:01:37 Stunden weit enteilt gewesen.

Bei den Männern beherrschten die Gäste das Rennen. Philipp Fahrenholz aus Stuhr machte seinen großen Rückstand nach dem Schwimmen mühelos wett und siegte in 55:09 Minuten vor dem Bielefelder Marius Güths (55:56). Auch Nils Reckemeier aus Aerzen ist mittlerweile nur noch Gast. Im Trikot von Hannover 96 lag der frühere ESV-Athlet noch bis zwei Kilometer vor dem Ende gut im Rennen. „Doch irgendwie ist Hameln für mich noch nie gut gelaufen. Dies Jahr waren es Wind, Regen und die letzten zwei Laufkilometer, die mich gerissen haben“, sagte Reckemeier nach seinem vierten Platz (57:04).

Zum besten Lokalmatador wurde sein Bruder Claas Reckemeier. Der A-Jugend-Sieger vom ESV kam nach 59:59 Minuten zum ersten Mal unter die Ein-Stunden-Marke und ließ als 20. der Gesamtwertung sein Talent ebenfalls aufblitzen. Seinen A-Jugend- sowie Vereinskollegen Scott Anderson (25./2. A-Jugend/1:01:25) ließ er jedenfalls schon abblitzen. mha



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