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Vorhang auf für den 42. Emmerthaler Silvesterlauf

Auf die Plätze, fertig, los

EMMERTHAL. Der älteste Silvesterlauf Niedersachsens ist er. Doch das Rennen zum Jahresabschluss in Emmerthal ist auch eines der beliebtesten im heimischen Bundesland.

veröffentlicht am 29.12.2017 um 17:18 Uhr

Voller Einsatz bei den Läufern ist garantiert. Foto: aro/Archiv

Autor:

Matthias Abromeit
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778 Teilnehmer waren es im vergangenen Jahr. „Da können wir auch diesmal wieder hinkommen. Die Voranmeldungen liegen etwa auf Vorjahresniveau“, sagt Cheforganisator Markus Fronia vor der 42. Auflage am Samstag. Doch wie in jedem Jahr muss er sich auch jetzt mit der Spontanität der Läufer und Läuferinnen auseinandersetzen.

Viele Nachmeldungen am Veranstaltungstag sind auch schon bei anderen Volksläufen Normalität. Umso mehr jedoch bei den Rennen zum Jahresende. „Die meisten Meldungen kommen wirklich erst an den letzten beiden Tagen vor dem Lauf“, sagt Fronia. Dass er nach dem Aufbau am Vortag noch abends lange mit Ehefrau Sabrina zusammensitzt und die Internet-Nachmeldungen verarbeitet, hat Fronia längst akzeptiert. „Das ist normal, dass wir dann noch 300 bis 400 Meldungen bearbeiteten“, sagt er.

Die Anmeldefrist bis zum 30. Dezember (20 Uhr) ist für die Läufer komfortabel, hat für die Organisatoren aber ihre Schattenseiten. Doch wer im 6900-Meter-Hauptrennen ein Auge auf den Sieg bei der Teamwertung geworfen hat, musste sich rechtzeitig anmelden. Vier bis sieben Renner bilden ein Team, die Addition der Laufzeit der schnellsten Vier ergibt das Mannschaftsresultat. „Wir haben schon beim Hamelner City-Lauf den Siegerpokal bei der Mannschaftswertung geholt. Jetzt wollen wir auch beim Silvesterlauf die schnellste Mannschaft sein“, sagt Britta Anderson vom Team Laufzone.

Freuen sich auf den Lauf: Sprecher Burghard Beims (li.) und Organisationschef Markus Fronia. Foto: aro
  • Freuen sich auf den Lauf: Sprecher Burghard Beims (li.) und Organisationschef Markus Fronia. Foto: aro

Ihre Renner haben auch gute Chancen. Denn mit Ehemann Ian Anderson, Andreas Winterholler und Torsten Präger sowie Andy Spieß aus Welsede starten immerhin vier Topläufer für das Laufzone-Team. Britta Anderson, Finja Winterholler und Matthias Kowallik, allesamt ESV-Triathleten, stehen als Ersatz parat. „Wir kommen sogar extra zum Silvesterlauf vom Heimatbesuch aus Ians schottischer Heimat zurück“, sagt Anderson mit einem Augenzwinkern. Rund 20 Minuten nach dem Start um 14.10 Uhr am Schul- und Sportzentrum Kirchohsen hat sie Gewissheit.

Dass sie und alle ihre Mitstreiter in diesem Jahr 50 Cent mehr an Startgebühr zahlen müssen, wird sie wohl verkraften. „Wir mussten moderat erhöhen. Aber bei den Kinder- und Jugendläufen ist die Startgebühr gleich geblieben. Wir wollen doch alles dafür tun, dass wir die Jugend zum Laufen bekommen“, sagt Fronia. Sein Herz schlägt eben auch für den 300-Meter-Bambini-Lauf, der um 13.10 Uhr die Veranstaltung eröffnet, und den Jugend-Lauf über 2200 m (13.30 Uhr). Dort streiten sich auch die ESV-Tri-athletinnen Finja Loges und Sarah Schoch um die Plätze auf dem Treppchen.

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