weather-image
16°
×

Zweiter Sieg in Serie / Sabine Meier schnellste Frau beim Ith-Berglauf in Marienau

Auch Hoppe kann Baran nicht stoppen

Marienau. Es ist eine Frage der Ehre und des Respekts – doch beides haben die Renner, wenn sie einen Start beim Marienauer Ith-Berglauf planen. Denn auch bei der 10. Auflage des schwersten Laufes im Norden warteten alle im Ziel geduldig, bis auch der Letzte dort ankam. „Vorher beginnen wir nicht mit der Siegerehrung. Das gehört sich eben so. Aber die Teilnehmer wissen und kennen das. Denn die meisten sind Wiederholungstäter und nicht zum ersten Mal bei uns“, meinte Organisator Uwe Karallus. „Und der Letzte bekommt von den wartenden Läufern im Ziel fast den größten Applaus.“

veröffentlicht am 07.04.2013 um 21:10 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:41 Uhr

Autor:

So war es auch in diesem Jahr, als Torsten Wolf von den Waterloo Wombats nach 1:43:07 Stunden als 105. und letzter das Ziel rund eine Viertelstunde nach dem Vorletzten das Ziel auf dem Marienauer Sportplatz erreichte. Am reichhaltigen Kuchenbuffet oder mit Fachsimpeln über Strecke und Leistungen vertrieben sich die Mitstreiter die Zeit. Und dann konnte auch Christoph Baran seine Siegerurkunde in Empfang nehmen. Der Hannoveraner wiederholte seinen Vorjahressieg und war nach 51:23 Minuten für die 13,6 Kilometer mit 302 Höhenmetern nur sieben Sekunden langsamer als vor einem Jahr gewesen. Mit Niclas Hoppe vom SSV Königsförde, der in diesem Jahr in die obere Klasse der Läufer aufgestiegen ist, lieferte er sich lange ein spannendes Duell. Hoppe verlor nur 35 Sekunden auf den Sieger, lag aber seinerseits klar vor den nächstplatzierten Carsten Horn (Suderburg/52:41) und Christoph Nowak (Hameln/53:10).

Eine klare Angelegenheit war der Sieg bei den Frauen für Sabine Meier aus Hannover. Die Siegerin von 2011 und Vorjahreszweite kam nach 1:03:53 Stunden ins Ziel. Weil eine ihre Hauptkonkurrentinnen, Simone Hamann aus Springe, krankheitsbedingt absagen musste und die andere, Hamelns Triathletin Claudia Mosel, sich auf der Strecke den Fuß verletzte und nur humpelt ins Ziel kam, war Meiers Sieg nicht in Gefahr. Nur die Wennigserin Tanya Szech (1:04:20) blieb noch in Sichtweite. Petra Saalmann war als Siebte in 1:16:29 Stunden die beste Hamelnerin.

Bei den Männern landeten die Hamelner Michael Külper (7./54:20) und Nils König (9./56:39) auf Top-Ten-Plätzen.

Freude pur: Frauen-Siegerin Sabine Meier aus Hannover. rhs


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige