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Sieg beim Stadt-Galerie-Lauf / Dreißigacker schnellste Frau

Auch bei Regen und Matsch gibt Reichert mächtig Gas

Region (red). Die Stadtläufer standen im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Die Hatz vom Werder über die Münsterbrücke war wirklich kein Vergnügen. Doch nicht nur der Regen, der den Lauf über matschigen Rasen und mit Pfützen übersäten Wegen zu einer wahren Rutschpartie machte, bereitete den 500 Läufern und Läuferinnen arge Probleme. Auch nasse Treppenstufen und eine bedenklich schwankende Fußgängerbrücke sorgten beim 23. Hamelner Stadt-Galerie-Lauf nicht gerade für ein ideales Terrain, um sich über einen 1250 Meter langen Rundkurs am Weserufer ins Ziel zu quälen.

veröffentlicht am 31.08.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

Im Hauptlauf über 10 Kilometer bestimmten Vorjahrssieger Thomas Bartholome und Florian Reichert (beide TSV Kirchdorf) das Geschehen. Sie setzten sich schnell vom Feld ab und machten das Hauptrennen zu einer Zweimann-Show. In der letzten Runde gab Reichert mächtig Gas und lief nach 34:31 Minuten als klarer Sieger ins Ziel. Bartholomae folgte mit einem Rückstand von 32 Sekunden auf Rang 2. „Im Vorjahr musste ich mich noch mit Platz 3 begnügen. Diesmal hat es endlich geklappt“, freute sich der 28-jährige Kirchdorfer. Reichert konnte wenige Minuten nach seinem Triumph auch der Frauensiegerin gratulieren. Ulrike Dreißigacker (Hannover 96, zuvor ebenfalls Kirchdorf) unterstrich mit 41:11 Minuten und 1:10 Minuten Vorsprung vor ihrer Vereinskollegin Franziska Radtke ihre läuferischen Qualitäten.

Beim Stadtgalerie-Lauf wurde auch klar, dass es für Läufer kein schlechtes Wetter gibt. Selbst eine Rutschpartie auf schlammigem Terrain konnte niemanden aufhalten. Und wenn unterwegs dem einen oder anderen ein Weh-Wehchen plagte, dann biss er auf die Zähne – ins Ziel kamen alle. Beim 5-Kilometer-Jedermannlauf zeigte Tobias Götze (LG Weserbergland) der Konkurrenz die Hacken und lief nach 18:49 Minuten als Sieger ein.

Läuferpech: Sturz im Matsch.


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