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Hamelner Frauen-Duo startet bei der Ironman-WM

Anderson und Radau leben ihren Traum in Zell am See

Zell am See. „Das wird eine richtig tolle Triathlon-Woche. Der Lohn für das eine Jahr mit viel hartem Training“, sagt Britta Anderson. Vor fast einem Jahr hatten sie und ihre Teamkollegin Angela Radau vom ESV Eintracht Hameln auf Rügen ihr Ticket zur Ironman 70.3-WM nach Zell am See gelöst. Nun leben sie ihren Traum in Österreich und freuen sich auf den WM-Start am Sonntag. Ehemann Ian Anderson wird einen Tag zuvor auch die Mitteldistanz bewältigen. Deren Strecken: 1,9 Kilometer im Wasser, 90 Kilometer auf dem Rad und 21,1 Kilometer beim Laufen. „Die WM wird unheimlich viele Eindrücke geben“, meint Britta Anderson. Ein T-Shirt, auf dem sie Autogramme möglichst vieler Topathleten sammeln will, liegt schon bereit. Dass sie aber Teil der WM ist und in der W45-Klasse unter den 104 gemeldeten Rivalinnen auch erfolgreich im ersten Drittel ankommen kann, hat sie noch nicht ganz realisiert. „Von den Gegnerinnen kennt man ja kaum welche. Ich versuche, auch das Rennen zu genießen.“ Das wird aber nach dem Schwimmen im Zeller See auf dem Mittelteil der Radstrecke nicht einfach. Ab Kilometer 20 steht ein zwölf Kilometer langer Anstieg auf den höchsten Punkt der Strecke bevor. Genießen geht anders. Die anschließende steile Abfahrt und 40 nur noch wellige Kilometer werden nicht minder strapaziös. „Erst recht, wenn man schon übersäuerte Beine hat“, sagt Anderson. Und ob sie beim abschließenden Halbmarathon am Ufer des Sees noch Augen für die Schönheiten des Alpen-Panoramas haben wird, scheint auch noch nicht sicher. Angela Radau geht in der W55-Klasse an den Start und muss es dort immerhin mit 51 Gegnerinnen aufnehmen. Trotz Verletzungs- und Krankheitspause in der Vergangenheit ist ein Rang in der vorderen Hälfte das Ziel. Schon Samstag muss Ian Anderson (TM50) Farbe bekennen. Auch er könnte das schaffen, was seine Frau und Radau schon erreicht haben. Im offenen Rennen werden noch Startplätze für die WM 2016 in Australien vergeben.

veröffentlicht am 27.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:03 Uhr

„Ian ist derzeit in wirklich guter Form. Aber auch er muss erst über den Berg kommen“, meint Britta Anderson. mha



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