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111 Kilo als Marke

Hameln (rhs). Hasan Özbilen war selbst von seiner Leistung überrascht. „Dass ich heute meine bisherigen Bestleistungen im Reißen und Stoßen gleich um sechs beziehungsweise zehn Kilogramm überboten habe, das zeigt mir, dass sich mein intensives Training ausgezahlt hat“, freute sich der 16-jährige Gymnasiast über seine Leistungsexplosion beim 2. Rolf-Mertens-Cup im Kraftraum des TC Hameln am Rennacker.

veröffentlicht am 05.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

Sechs gültige Versuche hatte der Schützling von Tünderns Trainer Roman Bossauer zum Schluss auf dem Zettel von Kampfrichter Thorsten Diekmann, der als Sportwart und ehemaliger Tünderaner Heber darüber wachte, dass alles regelkonform ablief. „46 Kilo im Reißen und 65 Kilo im Stoßen, also 111 Kilo im Zweikampf sind schon eine Hausmarke für ihn und gibt ihm sicher Ansporn, weiter hart an sich zu arbeiten“, so des Trainers Urteil über den B-Jugendlichen.

Aber auch der ein Jahr ältere A-Jugendliche Marco Bruns, der fast 80 Kilo Körpergewicht auf die Waage brachte, überraschte positiv. Er hatte zwar nur vier gültige Versuche, steigerte sich aber und kam mit 61 Kilo im Reißen und 81 Kilo im Stoßen auf eine neue Zweikampfbestleitung von 142 Kilogramm, mit der er seine bisherige um sieben Kilogramm übertraf.

Noch nicht in Topform präsentierte sich Schwergewichtler Ralf Gogolin. Der 31-Jährige hatte nur zwei gültige Versuche und blieb im Reißen bei 81 und im Stoßen bei 101 Kilogramm „hängen“.

Die stärksten Heber dieses offenen Turnieres zur Erinnerung an Hamelns verstorbene Gewichtheber-Ikone Rolf „Epel“ Mertens kamen aus Hamburg sowie Hannover. So erreichten Andrej Wagner und Dimitry Mezemin (beide HNT Hamburg) sowie Hossain Abyon (VfK Hannover) Relativpunkte, die in der Nähe von 100 lagen – wovon die Tünderaner im Augenblick noch träumen können. Übrigens: Der einzige vorher gemeldete TC-Heber, Adrian Merceu, war nicht zum Wettkampf erschienen.

Hassan Özbilen ist mit seiner Leistung zufrieden.

Foto: rhs



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