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Handball: Für Marc Siegesmund und Albrecht Niemeyer ist am Saisonende bei der JSG Schluss

Zwei Trainer auf Abschiedstour

HAMELN. Zwei engagierte Trainer sind auf Abschiedstour. Für Marc Siegesmund und Albrecht Niemeyer, die in den letzten Jahren dem Handball-Nachwuchs der JSG Weserbergland mit reichlich Erfahrung, großen Engagement und einer Riesenportion Sachverstand die spielerischen Feinheiten beibrachten, ist zum Saisonende Schluss.

veröffentlicht am 16.04.2018 um 17:50 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Im letzten Auswärtsspiel gelang den JSG-Junioren beim TuS Bramsche ein 33:27 (10:11)-Sieg, am kommenden Wochenende (So., 17 Uhr) folgt für das Trainerduo in der Halle Nord der finale Verbandsliga-Abpfiff gegen den TSV Anderten. Die Staffelmeisterschaft ist an die HSG Deister-Süntel zwar schon vergeben, aber mit einem Sieg und damit als Vizemeister will sich das Duo schon verabschieden. Marc Siegesmund, mit den Herren des MTV Großenheidorn frischgebackener Oberliga-Meister und Aufsteiger geworden, konzentriert sich in der kommenden Saison mit seinem Team aus Schaumburg auf das Abenteuer 3. Liga. „Da ist eine zusätzliche Aufgabe im Nachwuchsbereich einfach nicht mehr drin“, nannte Siegesmund als Grund für den Rückzug. In Großenheidorn wird er in der kommenden Saison mit Zsolt Kovacs auf einen weiteren Ex-Hamelner treffen. Denn der Wechsel des Torhüters vom VfL Richtung Steinhuder Meer soll zu „110 Prozent“ in trockenen Tüchern sein.

Den Spuren seines Vaters wird Junior Janne Siegesmund in der kommenden Spielzeit nicht folgen. Der Torjäger der A-Junioren, der in der laufenden Saison mit 163 Treffern in der Statistik der JSG Weserbergland ganz weit vorne steht, wird sich in eine andere Richtung orientieren. „Bundesliga, ich komme“, lautet sein Motto, denn der 18-jährige Schüler wechselt in den von Jürgen Kloth trainierten A-Jugendkader von Eintracht Hildesheim.

Einen adäquaten Nachfolger für das Duo Siegesmund/Niemeyer hat die JSG Weserbergland bislang noch nicht aus dem Hut zaubern können. „Wir sind noch nicht fündig geworden“, musste JSG-Chef Stephan Kutschera zugeben. Und so bleibt Sportkoordinator Roland Schwörer nicht mehr viel Zeit, denn die ersten Relegationsspiele für die kommende Spielzeit werden Mitte Mai angepfiffen. Und bis dahin wartet auf den neuen Coach noch viel Arbeit. Bis dahin muss „Mr. Unbekannt“ ganz schnell eine neuformierte Mannschaft zu einer spielstarken Einheit formen. Denn die JSG-Verantwortlichen haben für die A-Jugendlichen schließlich eine weitere Saison in der Oberliga-Vorrunde als Ziel ausgegeben.



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