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23:22 gegen Recklinghausen: Erster Saisonsieg für Rohrsens Handballfrauen

Zitterpartie mit Happy End

Rohrsen. Es war eine Zitterpartie, aber mit Happy End. Rohrsens Handballfrauen haben den ersten Saisonsieg in der 3. Liga eingesackt – mit 23:22 (13:11) gegen Recklinghausen. Mit einem verwandelten Siebenmeter machte Manuela Schostag 44 Sekunden alles klar. Dabei sah es erst gar nicht so gut aus.

veröffentlicht am 22.09.2013 um 11:56 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:58 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Das Team aus Recklinghausen war der erwartet schwere Gegner, der Rohrsens Torjägerin nicht zur Entfaltung kommen ließ. Rohrsens Coach Mike Bezdicek hatte zwar mit einer Manndeckung für Schostag gerechnet, doch in den ersten fünf Minuten (2:4) hatte der MTV große Probleme, den Spielrhythmus zu finden. Erst nach einer Auszeit lief es besser – und zur Halbzeit führten Schostag & Co. sogar mit 13:11. Unter anderem durch zwei Treffer von Ute Abel. Die 47 Jahre alte ehemalige Bundesligaspielerin, die eigentlich für die Reserve spielt, kam überraschend zum Einsatz, weil Kreisläuferin Beate Weber nicht ganz fit war. Nach dem Seitenwechsel gab Rohrsen die Zwei-Tore-Führung wieder aus der Hand – und lag zehn Minuten vor Schluss sogar mit 18:21 zurück. Doch Schostag & Co. gaben nicht auf, kämpften laut Bezdicek „wie die Löwen“ und schafften im furiosen Schlusspurt noch die Wende. Und das, obwohl Christin Bormann nach ihrer dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde. Dementsprechend groß war nach dem Schlusspfiff die Erleichtung – auch bei Bezdicek: „Das waren wichtige zwei Punkte.“ Ein Extralob vom Trainer bekam Nina Griese, die ein starkes Spiel machte: „Sie ist heute unser Leader gewesen.“

MTV Rohrsen: Lisa Huch (6/2), Christin Bormann (4), Manuela Schostag (3/3), Nina Griese (3), Ute Abel, Antje Peyerl, Vanessa Stöber (je 2), Kirsten Bormann (1)

Mit Siegerfaust: Michaela Schostag und Nina Griese jubeln nach dem Sieg gegen Recklinghausen. nls


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