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VfL Hameln bereit für Spitzenspiel in Soltau: „Wir haben richtig Lust auf das Match“

Yes, we can!

Hameln/Soltau. Yes, we can! Für den VfL Hameln geht es in der Heide um die Wurst. „Wenn wir das Ding gewinnen, ist das ein Riesenschritt in Richtung Meisterschaft“, redet Trainer Sönke Koß erst gar nicht um den heißen Brei herum und wagt sich in Sachen „M-Frage“ aus der Deckung. Die Handball-Fans blicken gebannt nach Soltau. Die dortige Realschul-Sporthalle am Stubbendorffweg wird aus allen Nähten platzen. Um 19.15 Uhr ertönt heute der Anpfiff für das ultimative Top-Duell der Oberliga. Der Tabellenzweite MTV Soltau (29:9 Punkte) erwartet den Spitzenreiter VfL Hameln (30:6) zum Showdown. Zweiter gegen Erster, bester Angriff (Soltau mit 611 erzielten Toren) gegen stärkste Abwehr (VfL mit lediglich 457 Gegentreffern). Mehr geht nicht! „Die Spannung ist von Tag zu Tag gestiegen. Wir fiebern dem Spiel total entgegen, haben richtig Bock darauf und null Angst“, gibt Sönke Koß Einblick in die Gefühlswelt und macht deutlich: „Die beiden konstantesten Mannschaften der Saison treffen aufeinander. Es ist das absolute Highlight!“ „Und dass wir direkt daran beteiligt sind, betrachte ich als Auszeichnung für uns und unsere im bisherigen Verlauf gezeigten Leistungen“, so der Chefcoach. Bis auf den Langzeitverletzten Jannis Pille steht auch das komplette Aufgebot zur Verfügung. Die Ausgeglichenheit beider Teams wurde bereits beim 27:27 im Hinspiel deutlich. Für die Hamelner war es seinerzeit allerdings eher ein glücklicher Punkt. Den Druck sieht Koß diesmal eher bei den Hausherren: „Wenn sie verlieren, haben sie fünf Punkte Rückstand auf uns.“ Um den wurfgewaltigen Angriff zu stoppen, setzt der VfL auf eine kompakte Abwehr. Da in der Soltauer Sporthalle Haftmittelverbot herrscht, haben Oliver Glatz und Co. in den Trainingseinheiten versucht, sich auf die ungewohnten Bedingungen einzustellen. „Ohne Patte fehlt immer ein bisschen die Sicherheit. Wir müssen deshalb alles daran setzen, so wenig Fehler wie möglich zu machen“, erklärt Torben Höltje die Unterschiede.

veröffentlicht am 23.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

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Beim MTV Soltau, der in eigener Halle eine 16:2-Bilanz vorweisen kann, fehlt der 168-fache Torschütze Viktor Happel. Er hatte unlängst in Helmstedt aufgrund einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen und war für drei Spiele gesperrt worden. Gegen Hameln muss der Linksaußen letztmalig zuschauen und soll in mehreren taktischen Formationen von unterschiedlichen Spielern ersetzt werden. „Wir haben drei Varianten, die alle gut funktioniert haben“, verrät MTV-Trainer Bernd Schors. Ins Detail will der erfahrene Coach nicht gehen, aber klar ist, dass Nils Wagner oder Viktor Karsten Happels Part in der Defensive übernehmen, in der Offensive kommt zudem noch Eric Burmester als Linksaußen zum Zuge. Letzlich will Schors den Happel-Ausfall aber nicht zu hoch hängen: „Unser Kader ist breit genug. Wir müssen das kompensieren können.“



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