weather-image
25°

VfL Hameln schlägt Lehrte 27:26 / Sönke Koß: „Ich bin fix und fertig“ / Rot für Torben Höltje

Wurf, Tor, Sieg! Glatz und die geniale Sekunde

Handball (jko). Die Hallenuhr tickte unaufhaltsam und die Gesichter beim VfL Hameln wurden immer länger und länger. 26:26 gegen Lehrte und nur noch vier Sekunden bis zum Abpfiff – geht da noch was? Es ging, denn der VfL hat schließlich noch Oliver Glatz. „Ich habe auf die Uhr geschaut und nur gedacht, jetzt musst Du etwas machen sonst ist es aus“, beschreibt der VfL-Routinier seine geniale finale Eingebung. Wurf, Tor, Sieg – der Kapitän traf zum umjubelten 27:26 und rettete damit den Hamelner Saisonstart in der Oberliga.

veröffentlicht am 09.09.2012 um 14:06 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:21 Uhr

270_008_5810565_sp108_1109_5sp.jpg

Zuvor erlebten die 300 Zuschauer in der Sporthalle Afferde eine Achterbahnfahrt der Gefühle. „Ich bin fix und fertig“, atmete auch Trainer Sönke Koß kräftig durch. Nicht anders erging es seinen Schützlingen. In der ersten Halbzeit boten die Hausherren eine Klasseleistung. Aus einer überragenden Deckung mit einem starken Torhüter Frank Rosenthal kam der VfL immer wieder zu Tempogegenstößen und verzückte das Publikum mit teilweise traumwandlerischen Kombinationen. Eine 16:9-Führung war der Lohn. „Das war das Beste, was ich meiner bisherigen Amtszeit hier erlebt habe“, lobte Koß. Nach dem Wechsel lief das Match zunächst in geordneten Bahnen weiter und nach 42 Minuten beim Stand von 20:13 schien die Frage nach dem Sieger beantwortet. Der Lehrter SV legte dann aber in Sachen Aggressivität und Kampfkraft eine Schippe drauf, zwang den VfL zu Fehlern und holte Tor um Tor auf. Selbst der verwandelte Siebenmeter von Oliver Glatz in der 58. Minute zum 26:24 war noch kein Ruhekissen, denn die Gäste kamen durch zwei Treffer von Till Dreißigacker zum 26:26-Ausgleich. Dann traf Glatz. Lehrte bekam noch einmal Ballbesitz, Torben Höltje behinderte dabei seinen Gegenspieler beim Anwurf und sah dafür die Rote Karte. Dem Mittelmann drohen jetzt zwei Spiele Sperre. „Wir haben uns vielleicht zu sicher gefühlt, waren ein bisschen leichtfertig und haben auch im Angriff nicht mehr den Zug gehabt“, waren für Sönke Koß die Ursachen, warum sein Team den Faden verlor. „Wir haben in der zweiten Halbzeit unser Konzept in Deckung aufgegeben“, war Heiko Heemann froh, „dass das nicht noch in die Hose gegangen ist.“

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen – Glatz (7/4), Jannis Pille (5), Wood (5), Heemann (4), Engelhard (2), Emmel (2), Künzler (1), Kanngießer (1), Jasper Pille, Höltje, Henke, Tabacu.

2 Bilder
Erzielte sieben Tore: Kapitän Oliver Glatz – rechts der Lehrter Wendt.


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?