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Comeback beim VfL IV in der WSL-Liga

Wulffs Knochenjob: „Mir tut alles weh“

Handball (ro). Er spielte im Europacup, in der Bundesliga und trug das Nationaltrikot – doch jetzt wird er auch in den Annalen der WSL-Liga geführt. Nein, kein sportlicher Rückschritt für Hajo Wulff, nur ein Kurzcomeback aus Gefälligkeit.

veröffentlicht am 07.03.2011 um 17:10 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:41 Uhr

Hajo Wulff (Mitte) überspringt die Emmerthaler Simon Waßmann und Alexander Stuckenbrock.  Foto: nls

Handball (ro). Er spielte im Europacup, in der Bundesliga und trug das Nationaltrikot – doch jetzt wird er auch in den Annalen der WSL-Liga geführt. Nein, kein sportlicher Rückschritt für Hajo Wulff, nur ein Kurzcomeback aus Gefälligkeit. Der 38-jährige ehemalige Torschütze vom Dienst half mal eben ein bisschen aus beim VfL Hameln IV, der mit Personalsorgen zur TSG Emmerthal III reisen musste. Auf dem Programm stand zwar Schlusslicht erwartet Spitzenreiter, doch aus dem vermeintlichen Spaziergang wurde beim knappen 22:20-Sieg ein richtiger Knochenjob für Hajo Wulff: „Ich bin überall grün und blau, mir tut alles weh. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem“, schmunzelte der gebürtige Husumer. Obwohl er auch ein wenig aus der Puste war, für ein paar Treffer des einstigen Torschützenkönigs der 2. Bundesliga hat es aber allemal in Emmerthal gereicht. Wie viele, wusste der Trainer des Oberligisten VfL Hameln allerdings nicht so genau. „Vielleicht fünf oder sechs, ich habe nicht gezählt“, war ihm die eigene Ausbeute aber auch nicht so wichtig.

Nach seinem zweiten Kreuzbandriss hatte Wulff eigentlich schon Ende 2007 seine erfolgreiche Karriere beendet und bis auf die eine Ausnahme auch kein Trikot mehr übergestreift. „Das wird jetzt auch bis zum Saisonende so bleiben, da ich keine Zeit mehr habe“, macht der Anlagenberater deutlich. Vorrang hat jetzt die Arbeit in der Oberliga. Denn trotz einer bislang recht holprigen Spielzeit will sich Hajo Wulf Ende Mai mit einer anständigen Platzierung in seinen Trainer-Ruhestand verabschieden. „Platz drei ist noch für uns drin“, glaubt der 38-Jährige.



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