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Oberligist VfL Hameln unterliegt 36:42 in Vorsfelde / Rot für Clausing / Acht Pille-Tore

Wulff sauer: „Eine katastrophale Leistung“

Handball (jko). Die Oberliga ist anscheinend zur verrückten Ballerliga geworden. Da haut der VfL Hameln letzte Woche Stadtoldendorf mit 40:23 weg, Vorsfelde bekommt in Northeim eine 28:40-Klatsche und jetzt fegt Vorsfelde mal eben den VfL Hameln mit 42:36 (18:17) aus der Halle. Einfach kurios! „Das war eine katastrophale Leistung. Wir konnten aber auch nicht offensiv decken, weil es für jeden Mist gleich eine Zeitstrafe gab. Und in der defensiven Abwehrformation haben wir völlig den Kopf verloren und auch vorne viel zu schnell abgeschlossen“, schimpfte Trainer Hajo Wulff und legte nach: „Wenn man auswärts 36 Tore wirft, darf ein Spiel nicht verloren gehen. Das war mangelnde Cleverness.“ Der VfL hat sich schlicht den Schneid abkaufen lassen, wobei allerdings auch früh das Personal ausging. Sven Hylmar war bereits nach zehn Minuten mit zwei Zeitstrafen vorbelastet, David-Niclas Emmel ereilte das gleiche Schicksal nach 28 Minuten und Marc Clausing sah in der 19. Minute gleich Rot. Dazu waren Torben Höltje und Patrick Künzler noch geschwächt und konnten ohnehin nur sporadisch eingesetzt werden. „Es lief alles früh auf ein munteres Torewerfen hinaus“, erkannte Teamsprecher Reiner Glatz. Dennoch schnupperten die Hamelner bis zur 52. Minute am Sieg, führten zu diesem Zeitpunkt mit 34:33 und ließen die Chance zum Zwei-Tore-Vorsprung aus. Stattdessen gab es für Emmel nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte. Auch in Unterzahl wurde zu überhastet agiert und Vorsfelde hatte kurz darauf beim 37:35 das Match gedreht. „Danach nahm das Unheil seinen Lauf“, bilanzierte Glatz. Vor allem Bangemann (12) und Niels Kahler (9) narrten den VfL.

veröffentlicht am 12.09.2010 um 19:56 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:41 Uhr

VfL Hameln: Kinne, Grote; Pille (8), Heemann (7), Hylmar (6), Wood (5/1), Emmel (3), Glatz (2), Schubert (2), Höltje (2/2), Clausing (1), Künzler.

Stinksauer nach der 36:42-Niederlage: VfL-Trainer Hajo Wulff.

Foto: nls



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