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Hamelner Trainer plant gegen Rosdorf Umstellungen / Grünes Licht für Sven Hylmar

Wulff: „Ich verlasse mich auf gar nichts mehr“

Handball (jko). Von der Papierform her ist der Tabellensechste VfL Hameln gegen die vom Abstieg bedrohte HG Rosdorf/Grone (12.) klarer Favorit. Doch Trainer Hajo Wulff wiegelt vor dem Oberliga-Duell am heutigen Sonnabend um 19.15 Uhr in der Halle Nord ab: „Bei unseren derzeitigen schwankenden Leistungen verlasse ich mich lieber auf gar nichts mehr. Meine Mannschaft muss sich erst wieder finden.“

veröffentlicht am 18.02.2011 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:41 Uhr

Zuletzt beim enttäuschenden Unentschieden in Nienburg gaben ihm seine Schützlinge erneut Rätsel auf: „Wir spielen zwar nicht gut, aber immerhin 50 Minuten mit klarem Vorsprung souverän, um dann in den letzten zehn Minuten wieder alles wegzuwerfen. Da wird dann plötzlich nicht mehr gespielt, stattdessen werden sinnlose Einzelaktionen gestartet.“ „Die Niederlage gegen Northeim konnten wir uns ja noch schönreden, aber die Nienburg-Geschichte müssen wir erst einmal verdauen. Und da ich auf diese Alibi-Dinge keine Lust mehr habe, werde ich am Sonnabend die eine oder andere Umstellung vornehmen“, wird Wulff deutlich.

Wie die aussehen könnte, lässt der 38-Jährige noch offen: „Ich habe meine Vorstellungen und die werde ich der Mannschaft in der Abschluss-Besprechung mitteilen.“ Der Chefcoach ließ aber zumindest durchblicken, „dass es durchaus auch die Abwehr betreffen kann, wo mir einige Sachen nicht gefallen haben“. Von einer gemeinsamen Trainingseinheit mit dem MTV Rohrsen versprach sich Hajo Wulff weitere Erkenntnisse. Zudem gibt es personell noch einige Fragezeichen. Heiko Heemann und Jasper Pille lagen unter der Woche mit Magen-Darm-Virus flach, dazu erlitt Sven Hylmar in Nienburg eine Blessur am linken Fuß. „Die Gelenke sind in Ordnung. Ich habe zwar noch ein paar Schmerzen, aber ich kann spielen“, erhielt der 25-jährige Linksaußen nach der ärztlichen Untersuchung „grünes Licht“. „Es ist uns allen selbst ein Rätsel, warum bei uns momentan der Wurm drin ist“, zuckt der Flügelflitzer mit den Schultern. Doch Sven Hylmar gibt sich kämpferisch: „Wir wollen die Sache in den Griff bekommen und das Heimspiel auf jeden Fall gewinnen. Wir haben in eigener Halle schon fünf Punkte abgegeben. Das reicht.“ Das Hinspiel gewann der VfL deutlich mit 34:22, sollte sich davon aber keinesfalls blenden lassen. Denn die HG Rosdorf/Grone hat sich seitdem stabilisiert und spielt erfrischenden Angriffshandball. Neben dem Sieg in Celle erkämpfte das Team von Trainer Mirko Jaissle jeweils Punkteteilungen in Großenheidorn und Hohnhorst/Haste. Mit Kreisläufer Christoph Falke von der HSG Wolfen bringen die Göttinger Vorstädter auch einen aktuellen Neuzugang mit, der über Führungsqualitäten verfügt.

Wieder fit: Sven Hylmar hat seine Fußverletzung auskuriert und brennt auf seinen Einsatz gegen Rosdorf.

Foto: nls



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