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Handball: Acht Tore für Rohrsen beim 30:24 / HO-Handball 17:17 in Altencelle

Wolf mit viel Biss

HAMELN/CELLE. Das Hohe Feld bleibt fest in Rohrsens Hand. Auch Badenstedt II hatte in der Handball-Oberliga gegen das Team von Trainer Carem Griese nichts zu bestellen. Mit 30:24 (17:10) fertigte der MTV die Drittliga-Reserve aus Hannover ab. Aufsteiger HO-Handball holte mit dem 17:17 in Altencelle den ersten Punkt.

veröffentlicht am 09.09.2018 um 18:06 Uhr

Die achtfache Torschützin Carina Wolf (li.) zählte auch gegen Badenstedt II zu den Leistungsträgerinnen des MTV Rohrsen. Foto: awa
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Vor 100 Zuschauern boten Rohrsens Handballerinnen vor allem in der ersten Halbzeit „Handball vom Feinsten.“ Der Trainer war zufrieden: „Wir haben mit hohem Tempo gespielt und unsere Chancen sehr gut genutzt.“ Rohrsen hatte seine Gäste von Beginn an im Griff, erst nach der Pause war der große Schwung ein wenig verflogen. „Da sind wir zu nervös aus der Kabine gekommen,“ stellte Griese fest. Und im Abschluss nahmen es seine Spielerinnen nicht mehr so genau. Jede Menge Aluminiumtreffer verhinderten dann am Ende ein höheres Resultat. Aber auch Badenstedts Taktik sorgte streckenweise für Unruhe in der MTV-Abwehr. Gästetrainer Dominik Pflughaupt wechselte seine Torhüterin im Angriff oft gegen eine siebte Feldspielerin aus. „Damit hatten wir leichte Probleme“, gab Griese zu. Doch der zweite Saisonsieg geriet nie in Gefahr. Dafür sorgte vor allem die achtfache Torschützin Carina Wolf. Der Neuzugang aus Nienburg zeigte viel Biss und traf auch immer dann, wenn es nötig war.

Bei der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf wusste Trainer Frank Käber nach der 17:17 (12:8)-Punkteteilung beim Mitaufsteiger SV Altencelle nicht so recht, ob er Lachen oder Weinen sollte. Nach 35 Minuten geriet seine Mannschaft nach einer 13:8-Führung gewaltig ins Schwimmen und blieb 18 Minuten ohne Torerfolg. Acht Minuten vor dem Abpfiff lag die HSG sogar mit 15:17 im Hintertreffen. Neben der zehnfachen Torschützin Lisa Huch war es Lucie Albrecht, die mit großem Einsatz in den Schlussminuten den ersten Oberliga-Punkt rettete. Für den Trainer war aber mehr drin: „Wir haben in der zweiten Halbzeit plötzlich Angst vor dem Gewinnen bekommen. Da sind wir noch einmal richtig in Not gekommen.“ Spielerisch lagen die Vorteile beim Aufsteiger vom Rosenbusch. „Doch unsere Vorteile verstanden wir nur in der ersten Halbzeit richtig auszuspielen“, musste Käber feststellen.

Lucie Albrecht Foto: nls
  • Lucie Albrecht Foto: nls


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