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Emmerthaler Frauen und Männer der HSG Lügde/Bad Pyrmont zurück in der Regionsoberliga

Wir sind wieder da

HAMELN-PYRMONT. Die Handballfrauen der TSG Emmerthal und die Männer der HSG Lügde/Bad Pyrmont melden sich in der Regionsoberliga zurück.

veröffentlicht am 08.05.2019 um 16:10 Uhr

Zwei Jahre Liga ist genug: Die Handballerinnen der TSG Emmerthal mit Erfolgscoach Stephan Kutschera (li.) meldeten sich in der Regionsoberliga zurück. Foto: haje
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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„Wir sind wieder da“, durften nicht nur die Handballerinnen der TSG Emmerthal lautstark anstimmen. Auch die Herren der HSG Lügde/Bad Pyrmont haben es geschafft – die Meisterschaft in der Regionsliga.

Zwei Jahre mussten Emmerthals Frauen und Trainer Stephan Kutschera kämpfen, um mit dem Titelgewinn endlich die Rückkehr in die Regionsoberliga feiern zu können. Der Coach zeigte sich nach dem 39:16-Sieg im letzten Saisonspiel gegen Schlusslicht HSG Idensen/Wunstorf dann auch als typischer „Strahlemann“. Auch wenn dem jungen Team um die routinierte Carina Liepelt nach dem Jahreswechsel mit drei Pleiten in Folge phasenweise mal die Kontinuität abhanden gekommen ist. „Die haben wir aber schnell wiedergefunden“, war für Kutschera entscheidend. Er blieb gelassen und brachte „seine Mädels“ zurück in die Erfolgsspur. Nach sechs Siegen in Folge wurde gejubelt und kräftig gefeiert. Überragende Akteurin im TSG-Trikot war Lena Lönneker, die sich mit 114 Treffern auf Platz vier der Torschützinnenliste katapultierte. Dazu warfen sich Jana Brodhage (70), Carina Liepelt (70) und Neele Niemeyer (60) in die Top-20-Liste. Wenn im September die neue Saison in der Regionsoberliga startet, wird sich am Kader nicht viel ändern. „Wir werden weiterhin mit vielen jungen Spielerinnen antreten“, sagte Kutschera, für den auch künftig gute Nachwuchsarbeit im Vordergrund steht.

Für die Herren der HSG Lügde/Bad Pyrmont war das letzte Saisonspiel beim MTV Holzminden (31:27) nur noch Formsache. Meisterschaft und Aufstieg hatten die Jungs von Trainer Sascha Boldt, der in seiner Glanzzeit beim Oberligisten VfL Hameln II unter Trainer Hans-Werner Meyer reichlich Erfahrung sammeln konnte, schon früher gefeiert. Denn mit 31:5 Punkten hatten die Handballer aus dem Emmertal der Konkurrenz schon früh gezeigt, wer in der Liga die Musik macht. Und dazu hatte die HSG auf dem Spielfeld genau den richtigen Dirigenten. Gerade aus der A-Jugend entlassen, war Mario Blome nicht nur für die Pyrmont-Lügder Kombination der entscheidende Mann, „Meister Blome“ war mit seinen 153 Treffern auch in der Torschützenliste der Regionsliga nicht vom ersten Platz zu verdrängen. Mit 93 Toren landete Mattis Galle immerhin noch auf Rang sieben. In der Saison 2016/17 musste die HSG die Regionsoberliga als Absteiger verlassen. Davon will Boldt in der kommenden Spielzeit nichts hören. Der Meistermacher hat andere Ziele: „Wir wollen uns in der Regionsoberliga festsetzen und unseren jungen Spielern damit auch eine vernünftige Perspektive geben.“

Aufstiegsjubel im Meistershirt: Die Handballer der HSG Lügde/Bad Pyrmont. Foto: pr


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