weather-image
21°

Nächste Hammerpartie für VfL Hameln in Nienburg / Engelhard noch fraglich

„Wir müssen wieder aufstehen!“

Hameln/Nienburg. „Wir müssen wieder aufstehen“, fordert Trainer Sönke Koß von seinen Schützlingen, „den Blick nach der bitteren Pleite von Soltau wieder nach vorne zu richten.“ Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn nur sieben Tage nach dem schmerzlichen Verlust der Tabellenführung wartet auf den VfL Hameln mit dem heutigen Gastspiel bei der HSG Nienburg gleich die nächste Hammerpartie in der Handball-Oberliga. Anwurf ist um 19.30 Uhr (Meerbachhalle).

veröffentlicht am 02.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

270_008_6228308_sp106_0203_5sp_1_.jpg

Autor:

Jürgen Kohlenberg

Und an diese Arena haben Oliver Glatz und Co. wahrlich keine guten Erinnerungen. Denn im Vorjahr verspielte man dort mit einer 31:33-Niederlage die letzten Meisterschaftshoffnungen. Bleibt zu hoffen, dass sich Geschichte nicht wiederholt. „Seit ich Trainer bin, haben wir noch nie zwei Spiele hintereinander verloren. Das soll auch so bleiben, schließlich wollen wir unsere gute Ausgangsposition nicht leichtfertig aus der Hand geben“, orakelt Koß. Noch fraglich ist der Einsatz von Marcel Engelhard. Der Rechtsaußen hat nach seiner Leistenverletzung wieder mit leichtem Training begonnen.

„Wir müssen abwarten, wie es sich unter voller Belastung verhält“, rechnet der Chefcoach erst mit einer endgültigen Entscheidung nach dem Aufwärmprogramm unmittelbar vor Spielbeginn. Nach der schwachen Angriffsleistung am letzten Wochenende (Koß: „Das war insgesamt zu wenig!“) wurde in den Übungseinheiten vermehrt Wurftraining exerziert. „Wenn wir in Nienburg eine Chance haben wollen, müssen wir insgesamt torgefährlicher sein, mehr Druck aus dem Rückraum entwickeln und konsequent das Spielgerät im gegnerischen Gehäuse unterbringen“, nennt der 36-Jährige ein mögliches Erfolgsrezept.

Die Deckungsarbeit darf dabei aber nicht vernachlässigt werden, denn die Hausherren verfügen mit 609 Toren über den zweitbesten Angriff der Liga. In eigener Halle ist das Team von Trainer Claas Wittenberg zudem eine Macht und seit sechs Heimspielen ohne Niederlage. Mit deutlichen Erfolgen gegen Northeim (39:24) und Alfeld (36:26) ließ man besonders aufhorchen. „Keine Frage, den starken und gefährlichen Angriff um Spielmacher Steffen Kaatze müssen wir an die Kette legen. Egal, wie“, weiß auch Sönke Koß. Die Stärke der Nienburger liegt in der Ausgeglichenheit im Kader.

Mit Linksaußen Kristaps Ence vom lettischen Erstligisten Jurmalas Sports, der mit 98/9 Toren bester Werfer ist, Daniel Fromme vom Liga-Konkurrenten SV Aue Liebenau und dem 1,93 Meter großen isländischen Linkshänder Arnar Gudmundsson kamen vor Saisonbeginn starke Neuzugänge hinzu und erweiterten die spielerischen Möglichkeiten der HSG.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?