weather-image
11°

VfL-Coach Hajo Wulff warnt vor der SG Hohnhorst/Haste / Emmel-Einsatz fraglich

„Wir müssen uns ganz warm anziehen“

Handball (jko). Die HSG Northeim zieht in der Oberliga weiter völlig überraschend ihre einsamen Kreise und führt das Klassement unangefochten mit 12:0 Punkten an. Am vergangenen Wochenende bezwangen die Südniedersachsen in eigener Halle die SG Hohnhorst/Haste mit sage und schreibe 42:25. Und da kommt jetzt der VfL Hameln ins Spiel. Denn die Schützlinge von Trainer Hajo Wulff müssen als Tabellenvierter (9:3 Punkte) ausgerechnet heute um 19 Uhr in der Sporthalle am Haster Kirchweg bei den „geprügelten Hunden“ antreten.

veröffentlicht am 22.10.2010 um 15:44 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:41 Uhr

Sven Hylmar (VfL, rechts) stoppt Alfelds Domenik Zimmermann.  nl

Mit 8:4 Zählern liegen die Hausherren als Achter zwar noch auf Kurs, die Höhe der Niederlage hat Spieletrrainer Stefan Schmidt-Kolberg dennoch zu denken gegeben, zumal es nach dem 33:38 beim SV Alfeld die zweite Pleite hintereinander war – nach zuvor vier Siegen in Serie. Für die in eigener Halle noch verlustpunktfreie SG Hohnhorst/Haste ist also Wiedergutmachung angesagt.

„Wir müssen uns da richtig warm anziehen, da kommt ordentlich was auf uns zu“, glaubt VfL-Trainer Hajo Wulff, der seine Mannschaft nach dem verschenkten Punkt gegen Alfeld ordentlich ins Gebet genommen hat, „weil mir die Art und Weise unseres Auftretens überhaupt nicht gefallen hat“. Das habe er seinen Jungs auch unmissverständlich mitgeteilt. „Aber es haben sich alle einsichtig gezeigt und sie wissen, was sie falsch gemacht haben“, so Wulff. Für den Chefcoach ist die Sache somit abgehakt und der Blick längst in Richtung nächste Aufgabe gelenkt. „Da Hohnhorst/Haste eher eine körperbetonte Spielweise bevorzugt, müssen wir uns auf ein robustes Duell einrichten. Dazu sind sie aus dem Rückraum deutlich stärker als zuletzt Alfeld. Das heißt, wir müssen schon in der Abwehr höllisch aufpassen“, betont Wulff, der sich noch um David-Niclas Emmel sorgt.

Der 22-Jährige klagt über ein instabiles linkes Knie. „Da können wir kein Risiko eingehen und müssen die Untersuchung abwarten.“ Beim kommenden Gegner sind neben Abwehrchef Stefan Schmidt-Kolberg, der schon Bundesliga-Erfahrung bei der TSV Hannover-Burgdorf sammelte, Regisseur Martin Engel (33 Treffer) und der frühere Hamelner Thorben Kanngießer (32/8) die auffälligsten Akteure. „Kanne“ kam erst vor Saisonbeginn vom Drittligisten HF Springe zu den Schaumburgern, nachdem er sich am Deister nicht durchsetzen konnte. Neu ist auch Kreisläufer Konstantin Krikli, der von der TSV Hannover-Burgdorf II kam und dort auch zum erweiterten Bundesliga-Kader gehörte.

D. Emmel jko

„Wir haben in Northeim eine desolate Angriffsleistung gezeigt und sind dann klassisch ausgekontert worden. Es ist aber eben auch so, dass der die Spiele gewinnt, der mehr läuft und kämpft“, war Spielertrainer Schmidt-Kolberg mit den beiden letzten Auftritten seines Ensembles unzufrieden und grantelte: „Manche haben sich den Hintern aufgerissen, manche halt weniger.“ Aber die Partien seien analysiert. „Gegen Hameln wird das anders aussehen“, versprach der ehrgeizige Coach mit ziemlicher Entschlossenheit.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt