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Hamelns Oberliga-Handballer reisen zum „Vier-Punkte-Spiel“ nach Nienburg

„Wir müssen höllisch aufpassen“

Hameln. Der Spielplangestalter der Handball-Oberliga wollte den VfL Hameln anscheinend richtig unter Hochspannung setzen, denn am Samstag steht das vierte Top-Duell in Folge an. Doch nach drei Heimspielen geht es jetzt mal wieder auf Reisen. Ziel ist die Meerbachhalle, wo um 19.30 Uhr das brisante Match beim Verfolger HSG Nienburg angepfiffen wird. Die Hausherren, die mit 26:14 Punkten auf Platz vier stehen, blasen zum Angriff auf den Tabellenzweiten aus Hameln (32:10 Zähler). „Ganz klar, das ist ein Vier-Punkte-Spiel. Wenn wir gewinnen, ist das ein Riesenschritt zur Vizemeisterschaft“, weiß auch Trainer Sönke Koß und macht deutlich: „Nach unseren letzten starken Auftritten werden wir da mit breiter Brust auftreten.“

veröffentlicht am 07.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

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Personell kann der 37-Jährige die identische Besetzung der Vorwoche aufbieten. Rechtsaußen Yannic Raabe, der gegen Duderstadt mit dem rechten Fuß umgeknickt war und ausgewechselt werden musste, gab Entwarnung: „Ich denke, es wird wieder gehen.“

Der 23-jährige Youngster hofft, „dass wir jetzt auch auswärts an die guten Leistungen der letzten Heimspiele anknüpfen können“. Doch Raabe warnt auch: „Das wird ein ganz schweres Ding. Wir müssen höllisch aufpassen, denn die HSG ist ein unangenehmer und spielstarker Gegner.“ Die Partie steht zudem noch unter einem ganz besonderen Stern: Die beiden einstigen Studienkollegen Sönke Koß und Claas Wittenberg duellieren sich letztmalig als Konkurrenten auf der Trainerbank. Ebenso wie Koß beim VfL wird auch Nienburgs Chefcoach Wittenberg sein Engagement nach vierjähriger Tätigkeit zum Saisonende ausklingen lassen. Doch während Hameln noch auf der Suche nach einem Nachfolger ist, sind die Nienburger hier schon einen Schritt weiter. Die HSG stellte bereits vor Wochen den 32-jährigen Bremer Dean Schmidt, der zur Zeit noch die Oberliga-Damen der HSG Schwanewede/Neuenkirchen trainiert, als Nachfolger vor. Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Duderstadt und bei der HG Rosdorf-Grone wollen die Gastgeber, die vor Saisonbeginn als Geheimfavorit auf den Titel galten, gegen Hameln nicht nur in die Erfolgsspur zurückkehren, sondern auch Revanche für die schmerzliche 29:33-Hinspielniederlage nehmen. Neben Regisseur Steffen Kaatze sind der lettische Nationalspieler Kristaps Ence auf Linksaußen sowie der Isländer Arnar Gudmundsson und Daniel Fromme im Rückraum die torgefährlichsten Akteure im rot-schwarzen Dress. „Wir müssen sehen, dass wir in der Defensive von Beginn an sicher stehen und gleich wieder einen guten Start hinlegen“, so Koß.



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