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Auf Trainer Oliver Duus und Rohrsens A-Juniorinnen warten in der Landesliga die großen Unbekannten

„Wir lassen uns mal überraschen“

Hameln-Pyrmont. Niedersachsen ist groß – das wird in der kommenden Saison auch der Handball-Nachwuchs der Region Hameln-Pyrmont feststellen. Fünf Mannschaften gehen künftig in fünf Landesliga-Staffeln auf Punktejagd. Und diese Ligen haben durch die Neustrukturierung nach dem Zusammenschluss der Landesverbände Niedersachsen und Bremen nicht nur sportlich, sondern vor allem auch geografisch deutlich mehr zu bieten. Künftig gehen die Reisen nicht nur nach Springe, Schaumburg oder Hannover.

veröffentlicht am 02.07.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

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VON KLAUS FRYE

Zum heimischen Fünferpack zählen als Landesliga-Dauergast die C-Junioren des VfL Hameln, die fast ausnahmslos auf bekannte Kontrahenten der letzten Spielzeit treffen, und die weibliche A-Jugend des MTV Rohrsen. Und mit Rohrsens Mädchen hat sich Coach Oliver Duus einiges vorgenommen. Zumal er mit Hannah Orzessek, Christina Langer und Torhüterin Pia Reinfeld, die in der letzten Saison mit VfL Hamelns B-Mädchen schon Oberligaluft schnupperten, absolute Verstärkungen ins Hohe Feld holte. An den Aufstieg in die Oberliga denkt Duus, der Dennis Werner als Co-Trainer an seiner Seite hat, aber (noch) nicht: „Die neue Liga ist für uns Neuland. Wir lassen uns einfach mal überraschen. Nach zwei, drei Spieltagen wissen wir mehr.“ Denn die Konkurrenz wagt Duus im Vorfeld kaum einzuschätzen: „In der Relegation haben wir uns fast ausschließlich Richtung Westen orientiert, jetzt spielen wir überwiegend gegen Mannschaften aus dem Bezirk Braunschweig.“ Allein GW Himmelsthür liegt noch vor der Haustür. Saisonstart für Rohrsens Mädchen ist am 7./8. September mit einem Heimspiel gegen den HBV 91 Celle.

Einen großen Fahrplan muss schon mal die TSG Emmerthal aufstellen, denn die TSG schickt mit den weiter von Björn Kutschera gecoachten A-Junioren sowie den B- und C-Mädchen gleich drei Teams in die neue Saison. Einen Trainerwechsel gab es bei der weiblichen C-Jugend. Hier räumte Volker Brodhage den Platz für Doreen Männich, die zuletzt eine erfolgreiche Saison mit den D-Mädchen hinlegte. Bis auf Torhüterin Ann-Kristin Westphal, die zur HSG Badenstedt wechselte, kann die neue Trainerin auf eine gut harmonierende Truppe setzen. Handball-Chef Stephan Kutschera sieht nur ein Problem. Nach dem Westphal-Wechsel ist für ihn die Torhüterposition der Knackpunkt: „Da sind wir eindeutig schwächer besetzt.“

Einen Platz im Mittelfeld traut Kutschera den C-Juniorinnen dennoch zu. Er sieht die Landesliga auch als Sprungbrett für den Nachwuchs: „Die Spielklasse ist für die Entwicklung der Spielerinnen enorm wichtig.“ Gleiches gilt natürlich auch für Emmerthals B-Mädchen, die sich ebenfalls für eine weitere Saison in der Landesliga qualifizierten. Hier bekommt Trainer Jens Michalewicz vor allem graue Haare, wenn er auf die Staffeleinteilung schaut: „Da warten mal locker 1900 Reisekilometer auf uns und die auch noch in einige Dörfer, die wir vorher gar nicht kannten.“ Kein Problem, schließlich hat er ja ein „Navi“ – und damit sind auch Orte wie Landolfshausen oder Schöppenstedt problemlos zu finden ...



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