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Oberliga-Hit in Afferde: VfL Hameln empfängt Verfolger Vorsfelde zum Topspiel

„Wir brennen auf dieses Match“

Handball (jko). Die Sportfans können sich am Samstag auf zwei Highlights freuen, denn eine Dreiviertelstunde nach dem Fußball-Finale des 6. Dewezet-Supercups in der Hamelner Rattenfängerhalle steigt um 19.15 Uhr in Afferde der Handball-Hit zwischen dem Oberliga-Zweiten VfL Hameln (24:6 Punkte) gegen den unmittelbaren Verfolger MTV Vorsfelde (22:10). Wer sich also sowohl für Fußball als auch für Handball interessiert, kommt somit voll auf seine Kosten. Denn die beiden Sporthallen sind nur knapp vier Kilometer voneinander entfernt…

veröffentlicht am 24.01.2013 um 15:39 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

Beim Oberliga-Topspiel ist die Ausgangslage klar: Gewinnt der VfL, reduziert sich der Titelkampf fast schon auf die beiden Topteams Soltau und Hameln. Entführt Vorsfelde die Punkte, sind sie wieder voll im Geschäft. „Das wollen wir mit aller Macht verhindern“, betont Trainer Sönke Koß, der in eigener Halle ungeschlagen bleiben will. Der Chefcoach weiß aber auch: „Damit das gelingt, müssen wir im Gegensatz zur jüngsten Auswärtsniederlage in Lehrte vieles besser machen!“ Insbesondere dem Anspruch, die beste Defensive der Liga zu stellen, konnte der VfL in Lehrte mit 37 Gegentoren nicht gerecht werden.

Deshalb hat der 36-Jährige seinen Spielern im Training auch unmissverständlich klargemacht, „dass wir hinten wieder besser stehen müssen, um dann nachfolgend einen schnellen Ball nach vorne zu spielen. Das hat mir zuletzt nicht so gefallen“. Die Zuschauer können sich auf einen offenen und körperbetonten Schlagabtausch gefasst machen. „Wir brennen auf das Match und wollen die Niederlage vom letzten Wochenende korrigieren“, verspricht Koß den Fans vollen Einsatz.

Im Hinspiel behielt der VfL knapp mit 23:21 die Oberhand. Die Vorsfelder waren da allerdings von ihrer Bestform noch weit entfernt. Das Team von Trainer Mike Knobbe legte einen verhaltenen Saisonstart hin, steigerte sich dann aber enorm und ist inzwischen auf Platz drei angelangt. Das soll aber noch nicht das Ende sein. Die Wolfsburger Vorstädter haben bei nur noch vier Punkten Rückstand auf die Hamelner Lunte gerochen und wollen mit einem Auswärtssieg weiter aufschließen. Analog zum VfL (383 Gegentreffer) verfügen auch die Gäste über eine stabile Abwehr, mit nur 400 kassierten Toren die drittbeste der Liga. Prunkstück ist jedoch der Angriff mit den Rückraumspielern Christian Bangemann und Michael Schwoerke, der einst in Hannover-Burgdorf am Ball war, sowie Niels Kahler am Kreis.



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