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VfL Hameln liegt der verschenkte Sieg vom Hinspiel noch immer schwer im Magen / Koß in Bestbesetzung

Wieder wartet Alfeld – und wer darf diesmal jubeln?

Handball (jko). Mit reichlich Revanchegelüsten reist der VfL Hameln am Sonntag in Bestbesetzung zum Oberliga-Derby zum SV Alfeld. Anwurf ist um 17 Uhr in der BBS-Sporthalle an der Hildesheimer Straße.

veröffentlicht am 01.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

Das 29:29 aus dem Hinspiel liegt dem Tabellenzweiten (26:6 Punkte) noch immer schwer im Magen. Trotz überlegen geführter Partie gab man in der Schlussphase einen sicheren Vorsprung leichtfertig aus der Hand und bescherte dem Alfelder Trainer Marc Siegesmund, der erst wenige Tage zuvor das Amt von Thomas Brandes übernommen hatte, einen Einstand nach Maß.

Den damals verschenkten Sieg wollen sich die Weserstädter nun im Rückspiel zurückholen, wohl wissend, dass am ungewohnten Sonntag eine ganz schwere Aufgabe wartet. Denn der spielstarke SVA zählt nicht gerade zu den Lieblingsgegnern und brachte dem VfL schon die eine oder andere schmerzhafte Niederlage bei. „Innerhalb von acht Tagen haben wir jetzt gleich den nächsten Kracher vor der Brust und somit kaum Zeit zum Durchatmen“, sagt Trainer Sönke Koß, der aber „ein gänzlich anderes Spiel“ als noch zuletzt gegen Vorsfelde erwartet. „Der MTV war uns körperlich überlegen, das ist bei Alfeld nicht unbedingt der Fall, da sind wir auf Augenhöhe“, so der Chefcoach.

Seine Schützlinge hat der 36-Jährige intensiv vorbereitet: „Wir müssen das druckvolle Spiel der Hausherren unterbinden, dem Derby unseren Stempel aufdrücken und versuchen, die Aufgabe spielerisch zu lösen.“

Da Alfeld von der Anlage her einen schnellen und gepflegten Ball bevorzugt, rechnet Koß „mit einem temporeichen Schlagabtausch“. Mit 17:17 Punkten rangieren die Leinestädter auf dem achten Tabellenplatz. Auch in eigener Halle kam man bislang nicht über eine ausgeglichene Bilanz (9:9 Zähler) hinaus. Alfelds Trainer Marc Siegesmund, der in Marienau wohnt und eigentlich im Hamelner Mannschaftsbus mitfahren könnte, möchte dies gerne ändern und das Blatt ins Pluskonto wenden.

Die VfL-Truppe kennt der frühere Bundesliga-Rechtsaußen aus dem Effeff und wird sich eine erfolgversprechende Taktik zurechtlegen. Dabei baut der 40-Jährige auf die Ideen seines Regisseurs Eike Korsen, der die torgefährlichen Rückraumspieler Laszlo Koncz (100/24 Tore) sowie Maximilian Zech (74/1) ebenso in Szene zu setzen weiß wie Routinier Andreas Lück am Kreis und Jonas Zimmermann auf Rechtsaußen.



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