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Rohrsen verliert 20:23 gegen Halle

Wieder kein Sieg – aber Cassébaum nicht unzufrieden

Das Ergebnis war aus Rohrsener Sicht enttäuschend. Wieder einmal. Unzufrieden war Interimscoach Sven Cassébaum, der nach dem Rücktritt von Michael Hensel am Dienstag quasi über Nacht beim Drittligaschlusslicht vom Co- zum Cheftrainer befördert wurde, nach der 20:23-Heimniederlage des MTV gegen die HSG Union ´92 Halle aber nicht: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Cassébaum.

veröffentlicht am 09.12.2012 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:36 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Denn in der zweite Hälfte hätten die Handballfrauen des Männerturnvereins nicht nur versucht, die Niederlage einigermaßen in Grenzen zu halten, sondern auch bewiesen, dass sie gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte durchaus mithalten können. Und das macht Mut.

Cassébaums Fazit: „Wir haben das Spiel heute in der ersten Halbzeit verloren.“ Da lief nämlich wieder einmal so gut wie gar nichts. Insbesondere im Angriff, der wieder einmal erschreckend harmlos war. Rohrsens Frauen wirkten verunsichert. Es gabe viele Ballverluste und technische Fehler. Im Angriff wurden selbst klare Torchancen leichtfertig vergeben. Und auch in der Abwehr war der MTV anfangs gegen Halles Torjägerin Sina-Christi Speckmann überfordert. Doch im Gegensatz zur deftigen 12:30-Pleite gegen Oldenburgs Bundesliga-Reserve steigerten sich Schostag & Co. in der zweiten Hälfte und kämpften sich mit einem furiosen Zwischenspurt noch einmal von 5:13 auf 10:14 (42.) heran. Doch die erhoffte Wende blieb aus.

„Unsere Mannschaft hat die erhoffte Reaktion gezeigt. Dass das Ergebnis nicht gestimmt hat, ist schade. Aber mit der gezeigten Leistung kann man insgesamt zufrieden sein“, sagte Rohrsens Handball-Chef Thomas Niepelt. Auch ein Sieg gegen Union wäre seiner Meinung nach nicht unmöglich gewesen, „wenn wir unsere Torchancen besser genutzt hätten“.

MTV Rohrsen: Manuela Schostag (11/3), Kirsten Bormann, Anja Dippe (je 3), Katharine Tyce, Antje Peyerl, Nina Griese (je 1).



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