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Handball-Oberliga: Hamelns Coach Henning Sohl warnt vor Schaumburg-Nord

Wie ein angeschlagener Boxer

veröffentlicht am 29.09.2016 um 14:28 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Während der VfL nach dem klaren 32:20-Heimsieg gegen den Tabellendritten Lehrter SV nach dem durchwachsenen Saisonstart wieder auf Kurs ist und als Tabellenachter zumindest ein ausgeglichenes Punktekonto (4:4) vorweisen kann, sieht es bei den Gästen aus Schaumburg momentan echt düster aus.

Die Mannschaft von HSG-Coach Sebastian Reichardt kassierte zuletzt zwei Heimpleiten in Folge und steht mit 2:8 Punkten zurzeit auf einem enttäuschenden 14. Platz – punktgleich mit dem Tabellenvorletzten MTV Soltau.

Damit hatte vor Saisonbeginn bei der HSG wohl niemand gerechnet, denn eigentlich wollten die Schaumburger oben mitspielen. Doch nach dem miserablen Saisonstart hat sich das Thema wohl erst einmal erledigt. Stattdessen ist für die HSG Klassenerhaltungskampf angesagt. „Wir schaffen es zurzeit nicht, in Abwehr und Angriff über 60 Minuten unsere Leistung zu bringen“, nennt HSG-Trainer Reichardt die Gründe für die momentane Krise der Schaumburger. Doch von der Krise des Gegners will sich Hamelns Coach Henning Sohl nicht blenden lassen. Die HSG sei seiner Meinung nach wesentlich stärker, als der aktuelle Tabellenstand vermuten lässt: „Mit Andreas Lüer, den Frädermann-Brüdern und Marcel Rose verfügt Schaumburg über sehr starke Spieler. Zudem deckt die HSG sehr offensiv. Dadurch wird es ein ganz anderes Spiel als gegen Lehrte. Aber wir sind darauf vorbereitet“, sagt Sohl.

Zudem warnt Hamelns Trainer davor, den überraschend deutlichen Heimsieg seiner Mannschaft gegen Lehrte überzubewerten: „Wir müssen auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Wir haben letzte Woche nur ein Spiel gewonnen. Mehr war es nicht“, sagt Sohl, der gegen Schaumburg-Nord den dritten Saisonsieg im Visier hat: „Das Ziel ist klar: Wir wollen zwei Punkte.“

Personell wird es in den Reihen des VfL Hameln im Vergleich zum Lehrte-Spiel laut Sohl keine Veränderungen geben. Weil Daniel Burghard und Daniel Maczka fehlen, „werden Johannes Evert und Heiko Heemann wieder zum Kader stoßen“.



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