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Routinier gibt überraschendes Comeback für den VfL in Liebenau

Wetten, dass Walter weitermacht?

Handball (jko). „Süßer die Glocken nie klingen ...“: Die Stimmung auf der Weihnachtsfeier am Samstagabend im „Sudhaus“ konnte besser gar nicht sein. Durch den schwer erkämpften 29:25-Auswärtssieg beim SV Aue Liebenau verteidigte der VfL (22:4 Punkte) den ersten Platz in der Oberliga – vor dem MTV Soltau (21:5 Pkt.).

veröffentlicht am 09.12.2012 um 19:29 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

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„Wir verdaddeln viele Chancen, leisten uns technische Fehler und machen dadurch den Gegner stark“, blickte Trainer Sönke Koß zurück und sprach von einem „Schweinesieg“. „Aber solche Spiele muss man gewinnen, wenn man Spitzenreiter bleiben will. Der Sieg ist Gold wert. Ein echter Big-Point“, so der der 35-Jährige, der bis kurz vor Spielbeginn noch an der Aufstellung tüftelte. Jannik Henke konnte aufgrund von Adduktorenproblemen die ganze Woche nicht trainieren und gab erst nach der Aufwärmphase grünes Licht für seinen Einsatz. Andrei Tabacu hingegen hatte sich im Abschlusstraining eine Knieverletzung zugezogen und musste passen. Dafür gab es ein überraschendes Comeback von Tobias Walter. Der einstige VfL-Jugendspieler, der auch schon für die TSG Emmerthal und den TV 87 Stadtoldendorf in der Oberliga am Ball war, hatte eigentlich seine aktive Laufbahn beendet, trainierte in den vergangenen Wochen nur „just for fun“ mit, um fit zu bleiben. Mit seinem Vater Peter hatte der Rechtsaußen allerdings eine Wette laufen: „Wenn du es schaffst mit dem Rauchen aufzuhören, spiele ich wieder Handball.“ Peter Walter kommt jetzt seit über vier Wochen ohne Glimmstängel aus und Sohn Tobias löste seine Wetter ein. „Da wir mit Marcel Engelhard nur einen etatmäßigen Linkshänder auf Rechtsaußen haben, können wir Tobias gut gebrauchen. Und ich gehe davon aus, dass er auch dabei bleibt“, freute sich Koß über den nicht eingeplanten Neuzugang, der sich mit einem Treffer auch gleich in die Torschützenliste eintrug. Ausschlaggebend für den Erfolg in Liebenau waren für Koß drei Faktoren: „Oliver Glatz hat in der zweiten Halbzeit das Heft in die Hand genommen und zusammen mit Jannik Henke unheimlich Druck ausgeübt. Dazu hat Torben Höltje aus dem linken Rückraum Vollstreckerqualitäten bewiesen. Die drei haben eine Klassepartie abgeliefert.“



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