weather-image
10°

Oberligist VfL Hameln empfängt heute den noch ungeschlagenen Tabellenführer TS Großburgwedel

Wetten, dass um jeden Ball gekämpft wird?

Handball. Wetten, dass heute um jeden Ball gekämpft wird? Wenn heute um 19.15 Uhr das mit Spannung erwartete Top-Spiel der Oberliga zwischen dem VfL Hameln und dem noch ungeschlagenen Tabellenführer TS Großburgwedel angepfiffen wird, dann wird die Sporthalle Nord bestimmt wieder zum Hexenkessel. Wie beim letzten Heimspiel der vergangenen Saison. Das gewann der Vizemeister aus Hameln mit 35:27. Doch die Vorzeichen haben sich geändert. Im Gegensatz zum VfL ist das Team aus Großburgwedel, das sich im Sommer hochkarätig verstärkt hat, in dieser Saison der absolute Top-Favorit auf den Titel. Hajo Wulff stört das nicht. Für den VfL-Coach, der sich in der Rolle des Jägers pudelwohl fühlt, wäre eine Niederlage zwar kein Beinbruch. Kampflos geschlagen geben will er sich aber nicht. Denn für Kapitän Oliver Glatz und Co. wäre ein durchaus möglicher Heimsieg Gold wert. Großburgwedels Spielertrainer Heidmar Felixson, der sich in den vergangenen Tagen mit einer Grippe herumplagte, fürchtet die erste Saisonpleite: „Wir sind krasser Außenseiter.“ Denn Torjäger Robertas Pauzuolis, der sich einen Außenbandriss zuzog, fällt länger aus. Und auch Paul Schirmer (Muskelfaserriss) und Julian Gerber (Schulterprobleme) drohen auszufallen. Die Reise in die Rattenfängerstadt steht somit unter keinem guten Stern.

veröffentlicht am 08.10.2010 um 17:09 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:21 Uhr

270_008_4378750_270_008_4378677_sp101_0910_5sp.jpg

Autor:

Andreas Rosslanund Jürgen Kohlenberg

Vor dem Handball-Krimi spricht Wulff von dem vermeintlich leichtesten Heimspiel des VfL: „Der Druck liegt bei Großburgwedel. Die wollen und müssen aufsteigen.“ Sein Team sei für das Gipfeltreffen vor eigenem Publikum jedenfalls gut gerüstet: „Wir werden 60 Minuten Vollgas geben“, verspricht der 38-Jährige den treuen VfL-Fans. Ob es am Ende zum Sieg reichen wird, scheint fraglich. Mit dem 33-jährigen früheren isländischen Nationalspieler Heidmar Felixson, dem vom Erstligisten Hannover-Burgdorf gekommenen 37-jährigen Abwehrchef Robertas Pauzuolis, seines Zeichens litauischer Nationalspieler, sowie Regisseur Paul Schirmer vom Zweitligisten HSV Hannover verpflichtete die Turnerschaft dank der Unterstützung von 96-Präsident Martin Kind drei absolute Top-Spieler. Geballte Kompetenz steht mit dem 2,02 Meter großen „Methusalem“ Jörg-Uwe Lütt auch im Tor. Der 46-jährige frühere Bundesligaschlussmann hatte einst seine Glanzzeit in Hameln. Hervorragend eingefügt hat sich zudem der vom MTV Hondelage gekommene Rechtsaußen Lars Eichelmann. Der Großburgwedeler Kader ist derart gut besetzt, dass mit Bastian Harendt der Torschützenkönig der vergangenen Oberliga-Saison (259 Treffer) in den ersten vier Partien weitestgehend nur auf der Bank saß. Großburgwedels Spielertrainer erwartet jedenfalls einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner: „Wir werden den VfL keinesfalls unterschätzen. Auf uns wartet ein hartes Stück Arbeit“, so Felixson.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt