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Trainerkarussell beim VfL Hameln dreht sich / Manager Krone hält mögliche Kandidaten unter dem Deckel

Wer wird Koß-Nachfolger?

Hameln. Dass Sönke Koß zum Saisonende seinen Platz auf der Trainerbank des Handball-Oberligisten VfL Hameln räumen wird, steht schon seit Wochen fest. Doch wer wird wohl sein Nachfolger?

veröffentlicht am 12.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

Wenn er auf dieses spannende Thema angesprochen wird, lässt sich VfL-Manager Ralph Krone nicht in die Karten schauen. Allein, dass bereits vier Bewerber Interesse am Hamelner Trainerposten bekundet haben sollen, wollte Krone nicht dementieren. Mögliche Namen hält er aber konsequent unter dem Deckel. „Da hat sich auch noch nichts Konkretes ergeben“, wiegelte der Manager ab. Er stellte aber immerhin schon mal zwei Dinge heraus, die bei der Trainerfrage eine wichtige Rolle spielen werden: „Der neue Mann muss zur Mannschaft passen und natürlich in unserem finanziellen Rahmen bleiben.“

Ein heißer Kandidat wäre sicherlich Marc Siegesmund gewesen, doch der ehemalige Bundesliga-Spieler im Hamelner Trikot übernimmt im Frühjahr (wir berichteten) bekanntlich die A-Junioren des VfL. Zwei Namen stehen übrigens nicht auf der Bewerberliste. Christian Raddatz hat beim Landesligisten TSG Emmerthal bereits seine Zusage für die kommende Saison gegeben. Egal, ob weiterhin für die Landesliga oder sogar für die Verbandsliga. Denn vom Aufstieg in seinem ersten Trainerjahr darf Raddatz nicht nur träumen, da sind für ihn derzeit alle Türen weit geöffnet.

Verlängert für die Spielzeit 2014/15 hat auch Carem Griese bei den HO-Handballern in Hessisch Oldendorf. „Hier läuft alles rund, und für die nächste Saison sind wir auf dem richtigen Weg“, sagte Griese, der aber auch zugab, dass der VfL Hameln für ihn „perspektivisch durchaus interessant sei“.

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Michael Hensel nls

So dreht sich das Karussell munter weiter. Darauf könnte auch Emmerthals Ex-Trainer Ralph Schönemeier sitzen. Der sagte zum Saisonstart beim Oberligisten Schaumburg-Nord zwar aus beruflichen Gründen kurzfristig ab, doch nach einem Jahr Pause ist seine Rückkehr ins Trainergeschäft fast überfällig. Schönemeier stellte aber klar: „Der VfL Hameln hat sich bei mir noch nicht gemeldet.“ Und Michael Hensel, lange Jahre Frauentrainer beim MTV Rohrsen, zieht weiterhin das Putten und Pitchen auf dem Golfplatz dem Handballsport vor: „Der VfL Hameln liegt mir zwar am Herzen, aber wenn es um die Trainernachfolge geht, bin ich nicht der richtige Ansprechpartner.“

Vielleicht hat Ralph Krone seine Beziehungen ja auch schon längst über die Landesgrenze hinaus spielen lassen und zaubert in Ostwestfalen den „großen Unbekannten“ aus dem Hut...



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