weather-image
Handball: Rohrsen erwartet Schaumburg

Wer stoppt Pinkenburg?

HAMELN. Namen sind oft Schall und Rauch! Wohl auch für Rohrsens Frauentrainer Carem Griese, denn der kündigte schon vor dem am Samstag (17.30 Uhr) im Hohen Feld stattfindenden Oberliga-Duell gegen Aufsteiger HSG Schaumburg-Nord an: „Pinkenburg wird abgemeldet!“ Doch das wird nicht einfach.

veröffentlicht am 28.09.2017 um 17:37 Uhr

Insa Pinkenburg, die Top-Torjägerin der Oberliga. Foto: HGA
Klaus Frye

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Immerhin glänzte die Torjägerin der HSG in den ersten vier Begegnungen mit 42 blitzsauberen Treffern. Die Bilanz der pfeilschnellen Schaumburger Torfabrik auf der rechten Außenbahn kann sich sehen lassen. Deshalb ist Rohrsens Abwehr gefragt, doch die wird sich nicht nur auf das Ausschalten der Torjägerin beschränken. Für MTV-Coach Griese gilt: „Wir schießen uns nicht auf die Torjägerin ein. Schaumburg hat auch andere starke Spielerinnen. Die linke Abwehrseite müssen wir aber schon richtig dichtmachen.“ Denn schließlich soll sein erklärtes Ziel auch umgesetzt werden: „Wir haben ein Heimspiel, und das wollen wir gewinnen.“ Auch wenn bei den Gästen die Aufstiegseuphorie keinesfalls abgeklungen ist. Deshalb wird Griese wohl auch den Hebel erst einmal in der Defensive ansetzen. „Wir wollen möglichst wenig Gegentore kassieren“, lautet seine Vorgabe. „Und deshalb müssen wir den Rückenwind aus dem Bergen-Spiel mitnehmen.“ Da lag der MTV mit nur 20 Gegentreffern bereits absolut im Soll.

Das Duell mit Derby-Charakter verspricht im Hohen Feld auf alle Fälle Brisanz. Bei dem es auch zu einem Zusammentreffen mit einer alten Bekannten kommen könnte. Seit Saisonbeginn hütet die Ex-Rohrsenerin Melanie Traege das Tor der Schaumburgerinnen. Die kennt als ehemalige MTV-Keeperin zwar alle Stärken und Schwächen ihrer ehemaligen Mitspielerinnen.

Doch umgekehrt sieht es nicht anders aus. Spielerinnen wie Viktoria Pook, Celina Männich oder Janina Kohnke-Zander haben bestimmt nicht vergessen, wie sie ihre Ex-Teamkollegin, um deren Einsatz bei der HSG aber verletzungsbedingt noch gebangt wird, zwischen den Pfosten überraschen können.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare