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VfL Hameln will in Northeim Auswärtsfluch beenden / Wegen Schulterverletzung: Henke-Einsatz noch fraglich

„Wenn wir was reißen wollen, muss alles passen“

Hameln. Dritter gegen Vierter – Northeimer HC (36:14 Punkte) gegen den VfL Hameln (35:15): Beim Blick auf die Tabelle könnte man am Sonntag um 17.15 Uhr in der Schuhwallhalle von einem Top-Duell in der Handball-Oberliga ausgehen. Die Ist-Situation ist allerdings eine gänzlich andere. Zu unterschiedlich treten beide Teams augenblicklich auf.

veröffentlicht am 26.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

Während Northeim mit sieben Siegen in Folge im Saison-Endspurt richtig Gas gibt, gehen die Hamelner etwas am Stock. Vier Auswärtspleiten am Stück und insgesamt nur 5:9 Zähler aus den letzten sieben Partien lassen wenig Platz für Hoffnung. Dazu war der VfL in den letzten Jahren in Northeim immer ein gerngesehener Gast und dankbarer Punktelieferant.

„Da kommt in unserer gegenwärtigen Verfassung ein echtes Brett auf uns zu. Wenn wir da was reißen wollen, muss schon alles passen“, weiß auch Torben Höltje, der ein bisschen darauf baut, „dass wir das Spiel vielleicht lange offenhalten und Northeim damit verunsichern können“.

Die Hausherren, die eine angsteinflößende Heimbilanz von 22:2 Punkten aufweisen, gewannen am letzten Wochenende nach beeindruckender Vorstellung mit 29:28 beim bisherigen Spitzenreiter MTV Soltau und leiteten somit den Führungswechsel ein. Neuer Tabellenführer ist nach dem 31:22-Sieg bei der SG Hohnhorst-Haste der MTV Vorsfelde mit 38:12 Zählern. Da der Titelkampf noch längst nicht entschieden ist und die Plätze zwischen Eins und Fünf jeweils nur durch einen Punkt getrennt sind, erwartet Trainer Sönke Koß „ein absolutes Hammerspiel“ und verspricht, „dass wir dort nicht hinfahren, um die Punkte kampflos abzuliefern“.

„Ich hoffe, dass wir uns zusammenreißen und jeder alles gibt“, so der 36-Jährige. Noch fraglich ist der Einsatz von Jannik Henke, dem eine Muskelverletzung in der rechten Schulter zu schaffen macht. Der Northeimer HC wittert nach dem Coup von Soltau noch einmal Morgenluft im Titelkampf und will im direkten Duell mit dem VfL einen weiteren Konkurrenten ausbooten.

Die 20:28-Hinspielniederlage liegt den Südniedersachsen zudem noch schwer im Magen: „Wir wollen Revanche und zudem unseren Lauf fortsetzen“, betont Trainer Carsten Barnkothe, der Bestbesetzung aufbieten kann. Der erfahrene Handball-Lehrer verfügt über einen großen und auch in der Breite stark besetzten Kader. Mit dem überragenden Mittelmann Jan-Niklas Falkenhain, dem Halblinken Kai Effler sowie den Kühn-Brüdern Kai und André stehen überaus effektive und treffsichere Akteure im Northeimer Trikot.jko



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