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Janika Kohnke-Zander vom MTV Rohrsen muss mit einer schweren Gehirnerschütterung zurzeit das Bett hüten

Wenn der Schädel brummt, ist Schlaf die beste Therapie

Handball (aro). „Ich habe immer noch tierische Kopfschmerzen. Aber ansonsten geht es mir wieder einigermaßen gut.“ Janika Kohnke-Zander, der „Rohdiamant“ des Drittligisten MTV Rohrsen, musste gestern mit einer schweren Gehirnerschütterung noch das Bett hüten. Bettruhe ist bei einer Gehirnerschütterung nämlich die beste Therapie. Wie lange sie ausfallen wird, weiß die 20-Jährige zwar noch nicht: „Aber vielleicht kann ich ja schon nächste Woche wieder trainieren.“ An den Augenblick, als sie mit Marta Adamkova vom HCS Neustadt-Sebnitz zusammenrasselte, kann sich Kohnke-Zander nicht mehr so genau erinnern: „Für einen kurzen Moment hatte ich einen totalen Blackout.“ Beim Handball-Krimi gegen Neustadt-Sebnitz waren genau 58 Minuten und 27 Sekunden gespielt, als „Jani“ beim Stand von 31:30 einen Siebenmeter verwarf. Als sie zum Strafwurf ging, „war ich mir hundertprozentig sicher, dass ich das Ding reinmache“. Hinterher ärgerte sich Rohrsens Nummer sechs schwarz: „Wenn der Ball drin gewesen wäre, hätten wir das Spiel gewonnen.“ Doch HSC-Torhüterin Viktorija Sidlovskyte, die den Strafwurf parierte, machte ihr einen dicken Strich durch die Rechnung. Zum Nachwurf kam „Jani“ nicht mehr, obwohl sie den Ball schon in den Händen hatte.

veröffentlicht am 04.10.2010 um 16:33 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:21 Uhr

Erst wurde Janika Kohnke-Zander vom Spielfeld getragen, dann in


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