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Handball: Die Vier verpflichtet– sechs Tore beim 26:21-Derbysieg gegen VfL II

Weidemann wie Wahl

HESSISCH OLDENDORF. Die Vier ist in Handball-Kreisen eigentlich eine magische Zahl und damit praktisch auch ein Versprechen für wichtige Tore. Gilt auch für Jan Torben Weidemann, der diese Nummer wie einst sein weltberühmter Trainer Frank-Michael Wahl auf dem Trikot trägt.

veröffentlicht am 10.09.2017 um 12:31 Uhr

Nicht zu bremsen: Jan Torben Weidemann trug sich im Landesliga-Derby gegen den VfL II sechsmal in die Torschützenliste ein. Foto: awa
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Kein Wunder, dass der Hessisch Oldendorfer Rückraumschütze nun mit sechs Treffern zum Hauptdarsteller beim 26:21 (14:10)-Derbysieg gegen den VfL Hameln II avancierte. So richtig Feuer im stets brisanten Nachbarschaftsfight der Landesliga war aber erst nach dem Pausentee drin. Da legte die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf einen Zwischenspurt ein und baute seine Führung auf sieben Tore aus. Auch sehr zur Freude von Wahl. „Mir schien es, als hätte sich der VfL in der Folge ergeben“, konstatierte der deutsche Rekordnationalspieler. Und er hatte recht damit, denn viel Druck kam von der Oberliga-Reserve auch nicht mehr. Hessisch Oldendorf hatte so trotz notorischer Personalprobleme nichts mehr zu befürchten und konnte auch noch die Rote Karte für Christoph Bauer (53.) verkraften. Und das, obwohl Wahl von der Bank in den letzten Minuten mangels Masse kein Personal mehr nachlegen konnte. Ein paar sehenswerte Treffer, unter anderem von Jonas Völkel, waren auch noch drin. Letztlich eine überzeugende Vorstellung der HSG, die sogar Wahl ins Schwärmen brachte: „Wir haben im Schlussakt unsere ganze Erfahrung gezeigt. Wie wir auf die schwierige personelle Situation reagiert haben, war schon stark. Darauf lässt sich aufbauen“. ro/awa

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