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Handball: VfL Hameln spielt am Wochenende gegen seinen Oberliga-Angstgegner

Wehe, wenn Vorsfelde kommt ...

HAMELN. Es gibt Gegner, die liebt man, und es gibt Gegner, auf die kann man gerne verzichten. Das ist bei den Oberliga-Handballern des VfL Hameln nicht anders. Deshalb heißt es bei Routinier Oliver Glatz und Co. vor dem Heimspiel am Samstag (19.15 Uhr, Afferde) auch „Wehe, wenn Vorsfelde kommt“.

veröffentlicht am 04.12.2018 um 15:13 Uhr

Im Heimspiel gegen Vorsfelde will Hamelns Trainer von seinen Spielern Niklas Colusso (v. l.), Daniel Maczka, Patrick Künzler und Jasper Pille keine langen Gesichter sehen. nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Denn die Handballer aus dem Wolfsburger Osten liegen den VfLern schon seit Jahren immer schwer auf dem Magen. Das weiß auch Coach Sven Hylmar, der sich noch an so manche Pleite, die er gegen die Vorsfelder einstecken musste, erinnern kann. Wenn auch nur ungern. Und wer mal einen Blick auf die Bilanz der letzten fünf Jahre wirft, weiß auch gleich, warum Hylmar den MTV in die für die „Angstgegner“ vorgesehene Schublade reingepackt hat – acht Pleiten, aber nur zwei Siege. Doch da es bekanntlich auch heißt „von nichts kommt nichts“, kann Hamelns Trainer den aktuellen Tabellenzweiten der Oberliga auch genau einzuordnen. „Die haben einen extrem guten Kader und liegen mit Spitzenreiter Vinnhorst durchaus auf Augenhöhe“, sagt Hylmar, der auch die Vorteile, die der Oberliga-Dauerbrenner mitbringt, genau kennt.

„Da macht sich natürlich auch die Nähe zu Magdeburg bemerkbar. Hinzu kommt, dass man in Vorsfelde sicher auch das nötige Kleingeld in der Tasche hat.“

Deshalb zog es wohl auch Akteure wie den 1,98 Meter großen Rückraum-Hünen Bert Harfiel, dem beim ehemaligen Champions-League-Sieger SC Magdeburg in jungen Jahren mehr als nur das Fangen und Werfen beigebracht wurde, schon vor einigen Jahren zu den „Razorbacks“ des MTV, die mit dem Ex-Burgdorfer Lars Hoffmann gleich noch einen zweiten Hochkaräter im Kader haben.

Da sieht die personelle Situation bei den VfL-Handballern vor dem Topspiel am Samstag weitaus bescheidener aus. Nicht aber die Heimbilanz, denn bis auf Spitzenreiter Vinnhorst hatte am Eintracht-Weg bislang noch keiner der Gäste etwas zu melden. Deshalb machte Sven Hylmar bereits deutlich: „Wir haben nichts zu verschenken und nehmen den Kampf an.“



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