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Handball: Vorsfelde hohe Hürde für VfL Hameln beim Huchzermeier-Debüt

Was geht ohne Pille und Höltje?

VORSFELDE. Warum einfach, wenn es auch schwer geht. Dachte sich auch der Spielplangestalter der Handball-Oberliga und bescherte dem VfL Hameln zum Saisonauftakt gleich einen dicken Brummer. Auswärts wohlgemerkt.

veröffentlicht am 01.09.2017 um 17:34 Uhr

Nur Zuschauer: Der verletzte Torjäger Jannis Pille. Foto: nls
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Und so reist der VfL-Tross unter der Regie des neuen Trainers Frank Huchzermeier am Samstag (19.30 Uhr) zum Vorjahresdritten MTV Vorsfelde in die Nähe von Wolfsburg. Zwar als amtierender Vizemeister, aber mit Personalproblemen.

Vor allem im Rückraum fehlen durch die langwierigen Ausfälle von Jannis Pille (Daumenbruch) und Kapitän Torben Höltje (Knieverletzung) ein wenig die Argumente. Aber Huchzermeier hat in der Vorbereitungszeit versucht, dieses Manko so gut wie möglich zu kompensieren. „Mehr Flexibilität im Angriff, mehr spielerische Mittel und mehr Unabhängigkeit von einzelnen Spielern waren das Ziel. Die Mannschaft gewinnt und nicht individuelle Leistungen“, erläutert der Coach seine Ideen. Die Ergebnisse der Testspiele geben ihm dabei sogar recht. „Wir haben in keinem Spiel weniger als 29 Tore erzielt“, notierte Huchzermeier nicht unzufrieden.

Doch der Ernst des Lebens in der Liga sieht für gewöhnlich anders aus und Punktspiele sind nun mal keine Testspiele. Da geht es von Beginn an gleich richtig zur Sache. Bekannt dafür ist vor allem auch der MTV Vorsfelde. Der Kontrahent tritt körperlich stets sehr robust auf und kann zudem auch einen starken Rückraum vorweisen. Über den Ausgang der Partie entscheiden wird so wohl die richtige Taktik. Huchzermeier sieht sich und sein Team aber gewappnet. „Wir studieren die eine oder andere Vorgabe ein, um den Gegner ins Wanken zu bringen. Das Ziel ist, jedes Spiel zu gewinnen“, gibt er dezente Einblicke.

Im Vorjahr jedenfalls klappte das in Vorsfelde nicht, kassierte der VfL dort beim 20:22 eine seiner nur insgesamt vier Saisonniederlagen. Im Rückspiel lief es dann besser, da trumpfte Hameln mit 28:25 auf. Es geht also. ro/awa

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