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VfL Hameln heute Favorit beim Schlusslicht Liebenau / Koß bangt noch um Henke-Einsatz

Warmklatschen für die Weihnachtsfeier

Handball (jko). Bereits am heutigen Freitag um 20.30 Uhr ist Oberliga-Spitzenreiter VfL Hameln (20:4 Punkte) in der St.-Laurentius-Halle beim Schlusslicht SV Aue Liebenau (5:21 Zähler) zu Gast. Da es zudem die letzte Partie in diesem Jahr ist, wären die Hamelner im Falle eines Sieges nicht nur „Weihnachtsmeister“, sondern würden auch gleichzeitig den Grundstein für eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier am morgigen Sonnabend legen.

veröffentlicht am 06.12.2012 um 15:21 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:41 Uhr

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Abgeschlossen ist die Hinrunde mit der Partie allerdings noch nicht, denn die restlichen zwei Spiele stehen erst im Jahr 2013 auf dem Terminplan. Fraglich ist der Einsatz von Jannik Henke, der sich mit Adduktorenproblemen plagt und mit dem Training ausgesetzt hat. Obwohl der VfL im Duell Erster gegen Letzter von der Papierform her klarer Favorit ist, hebt Trainer Sönke Koß warnend den Zeigefinger: „Das wird eine ganz schwere Aufgabe. Liebenau hatte in den letzten Monaten unglaubliches Verletzungspech und ist deshalb da unten hängen geblieben. Von der eigentlichen Qualität im Kader gehören sie definitiv nicht ans Tabellenende.“ Die Personalsituation hat sich bei den Hausherren seit den letzten Wochen deutlich entspannt, so dass man nicht nur beim TV 87 Stadtoldendorf gewinnen konnte, sondern am vergangenen Wochenende auch dem Tabellenzweiten MTV Soltau trotz der 28:35-Niederlage alles abverlangte und bis zur 40. Minute sogar in Führung lag. Spielertrainer Tobias Naumann, der zu Saisonbeginn das Amt von „Urgestein“ Ingmar Steins übernahm, verspricht dem VfL einen körperbetonten Kampf um jeden Meter: „Wir haben nichts zu verlieren.“

„Darauf stellen wir uns ein“, entgegnet Sönke Koß und setzt voll auf Sieg. „Wir werden versuchen, unser druckvolles Tempospiel aufzuziehen und die Aufgabe spielerisch zu lösen. Ganz klar, wir wollen Spitzenreiter bleiben.“

Die Defizite der Liebenauer liegen in der Defensive. Mit 434 Gegentreffern kassierte Aue die meisten in der 4. Liga. Anders sieht es im Angriff aus: Mit Malte Grabisch (106/10 Treffer), Linksaußen Waldemar Buchmüller und Kreisläufer Steven Schäfer verfügt das Schlusslicht über drei treffsichere Akteure, die auch mal ein Match entscheiden können.



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