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Handball: HO-Handballer überraschen beim Steinmann-Cup mit Platz zwei / Sieg für Börde Handball

Wahl: „Das sah schon ganz gut aus“

EMMERTHAL. Der Steinmann-Cup ist immer wieder ein wichtiger Gratmesser vor Beginn der neuen Handball-Saison. Nicht nur für Gastgeber TSG Emmerthal, sondern diesmal vor allem für Landesligist HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf. Die Mannschaft von Trainer Frank-Michael Wahl war nur mit dünner Besetzung angereist.

veröffentlicht am 13.08.2017 um 19:07 Uhr

Klare Ansage von der Seitenlinie: Frank-Michael Wahl gibt die Marschroute aus. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Doch die verkaufte sich bestens. Und landete in der Endabrechnung nur aufgrund des um fünf Treffer schlechteren Torverhältnisses hinter der SG Börde Handball auf Platz zwei.

„Das war auch eine Willenssache“, lobte Wahl seine Mannschaft, die taktisch klug und konzentriert zur Sache ging. „Wir haben sehr variabel gespielt und unsere Gegner dadurch immer wieder verunsichert.“ Und der Rekord-Nationalspieler zauberte in Emmerthal auch gleich noch ein neues Kreisläufer-Talent aus dem Hut. Nach dem Weggang von Tobias Schöttelndreier, den es beruflich nach Hannover zog, fand er mit dem A-Jugendlichen Jonas Völkel einen Nachfolger. „Der hat seine Sache richtig gut gemacht“, kam Wahls Lob umgehend. Und mit Lam Nguyen war gleich noch ein zweiter Rohdiamant aus der Jugend nachgerückt. Doch das Turnier hatte dem Trainer weitere Erkenntnisse beschert: „Ich habe viel gesehen. Es lief zwar noch nicht alles rund, aber es sieht schon ganz gut aus.“ Die noch vorhandenen Schwächen soll der Feinschliff in den verbleibenden drei Wochen bis zum Punktspiel-Start bringen.

Bei der TSG Emmerthal, wo Trainer Christian Raddatz aus familiären Gründen fehlte, meldete sich ein alter Bekannter zurück. Ein Jahr nach seinem Autounfall trug Adnan Jasarevic, immer noch „der Schweiger„ genannt, wieder das TSG-Trikot. „Er ist ein wichtiger Spieler für uns“, erkannte Björn Kutschera, der Raddatz auf der TSG-Bank vertrat, sofort. „Er muss nur noch richtig fit werden.“ Beim Verbandsliga-Aufsteiger, am Ende nur Dritter, lief noch nicht alles nach Plan. „Da gibt es einiges zu tun“, hatte nicht nur Handballchef Stephan Kutschera erkannt.

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