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HF Springe müssen Topspiel gegen Wilhelmshaven gewinnen, um den Anschluss nicht zu verlieren

Vorentscheidung im Titelkampf?

Springe. In vier von bisher fünf Spielzeiten in der 3. Liga spielten die Handballfreunde Springe ganz oben mit – aber immer gab es einen Konkurrenten, der am Ende noch besser war, als die Springer. Damit es nicht zum Trauma wird, müssen die Springer heute im Topspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Wilhelmshavener HV unbedingt gewinnen. Verlieren sie, wäre das Thema Meisterschaft bei dann sechs Punkten Rückstand für die Handballfreunde wohl vorzeitig abgefahren. „Gegen eine Mannschaft, die noch keinen Punkt abgegeben hat, wäre das eine hohe Hypothek“, sagt HF-Kapitän Daniel Deutsch. Dennis Melching drückt es deutlicher aus: „Wenn wir verlieren, ist der Meisterschaftszug abgefahren“, sagt Springes Manager.

veröffentlicht am 17.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Das wäre er auch ohne den Punktverlust vom vorigen Wochenende in Großburgwedel (32:32), denn aus eigener Kraft hätten die HF auch vorher nicht an Wilhelmshaven vorbeiziehen können. „Die Mannschaft hatte einen schlechten Tag in Großburgwedel“, sagt Melching, der unter der Woche beim Training deutliche Worte ans Team richtete. Der Manager geht davon aus, dass es gegen Wilhelmshaven eine Trotzreaktion gibt.

Knapp 800 Zuschauer, darunter 130 Gästefans, die mit drei Bussen anreisen, werden für echte Spitzenspiel-Atmosphäre in der Halle des Schulzentrums Süd sorgen. Dabei sind die Springer ausnahmsweise nicht der Favorit: „Wir sind die Verfolger und müssen hohes Risiko gehen“, sagt Deutsch, dessen Team im Hinspiel in Wilhelmshaven mit 23:27 verlor. Es war die bisher einzige Saisonniederlage der Springer – und soll es möglichst auch bleiben.jab



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