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HF-Coach Schneider will sein Team „komplett neu einstellen“ / Heute schweres Auswärtsspiel in Beckdorf

Vor der Rückrunde geht‘s ins Trainingslager

Handball (jab). Könnte er sich doch auf alle Spieler so verlassen, wie auf Jendrik Meyer und Andreas Stange – Holger Schneider, Trainer von Drittligist HF Springe, hätte einige Sorgen weniger. Denn vor allem seinen Torhütern sei es zu verdanken, dass die Springer bislang die drittwenigsten Gegentore in der Liga kassiert hätten.

veröffentlicht am 15.12.2012 um 00:01 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

Handball (jab). Könnte er sich doch auf alle Spieler so verlassen, wie auf Jendrik Meyer und Andreas Stange – Holger Schneider, Trainer von Drittligist HF Springe, hätte einige Sorgen weniger. Denn vor allem seinen Torhütern sei es zu verdanken, dass die Springer bislang die drittwenigsten Gegentore in der Liga kassiert hätten. „Die beiden erfüllen ihre Aufgabe tausendprozentig“, sagt Schneider. Auf die Keeper dürfte auch am heutigen Sonnabend (20 Uhr) wieder Schwerstarbeit zukommen. Die HF gastieren beim SV Beckdorf, der mit 476 Treffern den besten Angriff der Liga stellt.

Wobei Stange in den letzten beiden Heimspielen gar nicht die Gelegenheit bekam, sich auszuzeichnen. Zu überragend hielt Meyer, als dass Schneider einen Grund gehabt hätte, zu tauschen. So sieht es auch Stange: „Klar würde ich auch gerne spielen, aber der Erfolg gibt Jendrik recht“, sagt Springes noch amtierender Sportler des Jahres, „aber die Saison ist noch lang – ich werde meine Spielanteile noch kriegen.“

Dank Meyer feierten die Springer zuletzt zwei knappe Heimsiege gegen Altenholz und Usedom und haben sich Luft zu den Abstiegsplätzen verschafft. In Beckdorf sieht Schneider sein Team heute Abend allerdings als „klarer Außenseiter“. Schließlich holten die Springer in dieser Saison auswärts erst einen Punkt. Es sollen „so schnell wie möglich“ mehr werden, sagt Schneider, der die Mannschaft für die Rückserie „total neu einstellen will“. Dafür hat er Anfang Januar gleich ein Trainingslager in Güstrow, seiner Heimatstadt, organisiert.

Vorerst hat die Partie in Beckdorf aber Priorität: Die Gastgeber sind heimstark, haben in ihrer eigenen Halle schon Spitzenreiter Potsdam und Tarp geschlagen. Vor allem sind sie aus dem Rückraum brandgefährlich: Maris Versakovs (110 Tore) und Stefan Völkers (80) belegen in der Torjägerliste der 3. Liga Nord die Plätze drei und acht.

Bei seiner eigenen Mannschaft wünscht sich Schneider dagegen mehr Konsequenz im Angriff. „Wenn wir in der Vorwärtsbewegung sind, wird der Ball bei acht, neun Metern nochmal abgespielt aus Angst zu verwerfen“, sagt er. Diese Angst müssten die Spieler ablegen, sagt der Coach und mahnt zu mehr Lockerheit: „Wir haben in Beckdorf nichts zu verlieren.“

Ob Nils Eichenberger die Reise nach Beckdorf mit antritt, ist noch offen – der verletzte Rechtsaußen konnte in dieser Woche nicht trainieren.



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