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Auch Heemann glänzt beim 36:22-Sieg

Volle „Kanne“ – Thorben tritt auf’s Gaspedal

Handball (jko). Es gibt auch noch schnelle Studenten. Erst trat Thorben Kanngießer auf der Autobahn mächtig auf’s Gaspedal, dann war er auch auf dem Parkett schnell auf Betriebstemperatur – und ballerte aus allen Rohren. Volle „Kanne“ eben.

veröffentlicht am 02.12.2012 um 15:16 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:41 Uhr

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Eigentlich hatte sich der Rückraumspieler für eine Studienmaßnahme abgemeldet, doch die endete eher und so stand er plötzlich fünf Minuten vor dem Anpfiff in der Sporthalle. Die ganze Hatz hat sich für ihn aber gelohnt: Thorben Kanngießer avancierte mit acht Treffern zum Hauptdarsteller beim 36:22-Triumph des VfL Hameln in Warberg. Kreisläufer Heiko Heemann (8) und Lenker Oliver Glatz konnten sich außerdem noch beim Oberliga-Spitzenreiter in den Vordergrund spielen. „Eine super Aktion von Kanne. Das unterstreicht unseren tollen Teamgeist“, freute sich Trainer Sönke Koß über die gelungene Überraschung seines Halblinken. In Warberg verbrachte Hamelns Cheftrainer diesmal sorgenfreie 60 Minuten. Nach anfänglichem Abtasten (7:5 nach zehn Minuten) nahm der VfL aus einer souveränen und starken Abwehr heraus das Heft in die Hand. Die Gastgeber versuchten zunächst Torben Höltje in Manndeckung zu nehmen, später dann auch noch Thorben Kanngießer, doch hatten sie die Rechnung ohne Oliver Glatz und Heiko Heemann gemacht.

Denn die beiden erfahrenen Haudegen nutzten den sich bietenden Platz dankbar aus. Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich der Spitzenreiter mit einem 5:1-Lauf schnell auf 22:14 ab und die Sache war erledigt. Nach 50 Minuten betrug der Vorsprung beim 30:20 erstmals zehn Tore, nach 55 Minuten beim 35:20 waren es dann gar 15 Treffer. „Wir haben ein super Spiel gemacht, haben immer nachgelegt und den Gegner in der zweiten Halbzeit förmlich an die Wand gespielt“, frohlockte Trainer Sönke Koß und zeigte sich „total erleichtert, dass wir das erste Spiel ohne Jannis Pille so gut hinbekommen haben“. Die Warberger Torgaranten Carl-Philip Seekamp (7/1 Tore) und Marius Thiele (5), der mit zwei Siebenmetern noch an Torwart Frank Rosenthal scheiterte, erzielten zwar über die Hälfte der MTV-Treffer, bereiteten den Hamelnern aber dennoch keine Probleme. „Seekamp hat für seine sieben Tore auch bestimmt 20 Versuche gebraucht“, relativierte Team-Sprecher Reiner Glatz und rief Warberg zum neuen Lieblingsgegner des VfL Hameln aus: „Drei Spiele, dreimal gewonnen und jedes Mal mit 14 Toren Differenz.“

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Heemann (8), Kanngießer (8), Glatz (6/4), Höltje (5), Engelhard (3), Emmel (3), Wood (3/1), Künzler, Henke, Jasper Pille, Tabacu, Hertel, Colussi.

Komm in meine Arme: Torhüter Frank Rosenthal und Trainer Sönke Koß haben viel zu feiern. Foto: nls


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