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HF-Keeper Herold bislang überzeugend

Voll konzentriert auf Training und Studium

Handball (jab). Mit 17 war er schon Zweitliga-Torwart in Eisenach, mit 18 wechselte er zur SG Flensburg-Handewitt, spielte später für Stralsund, Melsungen und zuletzt Rostock in der 1. und 2. Liga. Mittlerweile ist Simon Herold 24 Jahre alt und hat vor einigen Wochen bei den HF Springe angeheuert. Ein absoluter Gewinn für den Drittligisten. Gemeinsam mit Andreas Stange bildet Herold „das wohl beste Torhütergespann der Liga“, ist HF-Manager Dennis Melching überzeugt.

veröffentlicht am 10.08.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

Eine Hälfte des vielleicht stärksten Torhüter-Gespanns der 3. Liga Nord: Simon Herold. Foto: jab

In den bisherigen vier Testspielen hat Herold stets überzeugt. Er tut viel dafür, seine Leistung hochzuhalten – das Mannschaftstraining allein reicht ihm nicht: „Ich habe noch einen eigenen Coach aus Melsunger Zeiten, der mir Trainingspläne für den athletischen Bereich schickt“, sagt Herold. Auch mit einem früheren Torwarttrainer arbeitet er noch zusammen. „Ich will leistungsmäßig keinen Rückschritt machen“, sagt er.

Warum dann der Wechsel aus der 2. in die 3. Liga? „Ich habe viel zu tun mit meinem Studium“, sagt Herold, „in Rostock haben wir zum Teil dreimal am Tag trainiert, das wäre etwas knapp geworden.“ Einen Abschluss in internationalem Management hat Herold schon gemacht, jetzt hat er an der Hagener Fern-Uni noch ein Psychologie-Studium begonnen. „Ich habe mir bewusst ein Drittliga-Team mit Ambitionen gesucht, das leistungsorientiert trainiert“, sagt er. Vom Ort hat er seine Vereinswahl daher nicht abhängig gemacht. Für ein Jahr hat er sich vorerst an die HF gebunden, ein Jahr, „in dem ich mich ganz aufs Studium und aufs Training konzentriere“.

Nun haben die HF mit Andreas Stange schon einen starken Torwart, der in der vergangenen Saison zumeist überragend hielt. Gesetzt dürfte also keiner der beiden Schlussmänner sein. „Wir arbeiten ganz gut zusammen“, sagt Herold. Wer in die 2. Liga wolle, müsse das tun, „es geht schließlich um den Erfolg der Mannschaft“.

Ihren nächsten Test bestreiten die Springer am kommenden Freitag, 19.30 Uhr, bei Oberligist Eiche Dingelbe, am Mittwoch darauf kommt dann West-Drittligist Nordhemmern. Melching ist derweil noch auf der Suche nach einem Linksaußen als zweiter Mann hinter Fabian Hinz. „Wir sind in Gesprächen“, sagt der HF-Manager. Was noch immer fehlt, ist die Unterschrift unter dem Vertrag von Trainer Oleg Kuleschow, der aus arbeitsrechtlichen Gründen offiziell noch immer Praktikant bei den Springern ist.



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