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Schubert und Kangießer fehlen morgen im Oberliga-Duell

VfL-Trainer Koß hegt gegen Vorsfelde Revanchegelüste

Handball (jko). Revanchegelüste hegt Oberligist VfL Hameln, wenn am Sonnabend um 19.15 Uhr der MTV Vorsfelde zum Rückrundenstart in die Halle Nord kommt. Am ersten Spieltag setzte es seinerzeit bei den Wolfsburger Vorstädtern eine schmerzliche 25:26-Niederlage. „Das tat damals richtig weh. Über Motivation muss ich deshalb mit meiner Truppe gar nicht reden. Wir wollen das jetzt mit einem Heimsieg korrigieren und unseren zweiten Platz festigen“, betont Trainer Sönke Koß, der allerdings Personalsorgen hat.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 17:37 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 04:21 Uhr

Sönke Koß

Mit Björn Schubert, der sich eine Verletzung im rechten Knie zuzog, und Thorben Kanngießer (Bänderriss im rechten Fußgelenk) fallen zwei Rückraumspieler aus. Jannik Henke lag einige Tage mit Grippe flach und konnte erst gestern wieder ins Training einsteigen. Durchaus möglich, dass Koß aus diesem Grund – wie schon zuletzt in Soltau – das Trikot wieder selbst überstreifen und als Joker einige Minuten mitmischen wird. „Für solche Eventualitäten halte ich mich ja fit“, sagt der 35-Jährige, der „ein körperbetontes Match gegen einen robusten Gegner“ erwartet. Die Hausherren werden alles abrufen müssen, denn Vorsfelde hat sich für die Rückrunde noch einiges vorgenommen. Vom siebten Tabellenplatz (16:14 Punkte) will sich der MTV weiter nach oben gehen. Die erste Duftmarke wurde schon am vergangenen Wochenende gesetzt – mit einem 42:25 gegen Zweidorf/Bortfeld.

„Da haben wir uns ordentlich Selbstvertrauen für das Hameln-Spiel geholt“, tönt Trainer Mike Knobbe. Eigentlich wollte der MTV von Saisonbeginn an in der Spitzengruppe mitmischen. Nach diversen Zugängen wurde vom besten Kader, der je zur Verfügung stand, gesprochen. Doch es kam anders. Viele Verletzungen durchkreuzten die Pläne, und die Hinrunde verlief holprig. „Mit optimaler Besetzung hätten wir definitiv mehr Punkte auf dem Konto“, ist sich Knobbe sicher. Am Sonnabend kann er fast aus dem Vollen schöpfen. Allein Christian Bangemann steht noch auf seiner Ausfallliste.

„Personell ist Vorsfelde vom Feinsten besetzt. Da kommt einiges auf uns zu“, weiß auch VfL-Trainer Sönke Koß. Hauptaugenmerk müssen die Hamelner auf den Rückraum legen. Mit dem ehemaligen Burgdorfer Zweitliga-Spieler Michael Schwörke (101/17 Tore) verfügen die Gäste über einen klassischen Shooter, der nur schwer auszuschalten ist. Die Mittelmänner Miroslav Jovicic und Raul del Pino verstehen es zudem exzellent, Kreisläufer Niels Kahler sowie die Außen Marco Basile und Damir Sokolov, der ebenfalls über höherklassige Erfahrung verfügt, bestens einzubinden.



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