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Hamelner Oberliga-Handballer wollen sich im Derby für die 27:31-Heimpleite revanchieren

VfL-Coach Koß will „Alfeld an die Leine legen“

Handball (jko). Die 27:31-Heimpleite gegen Alfeld hat Sönke Koß immer noch nicht ganz verdaut: „Die tat richtig weh. Das war für mich das blödeste Spiel der ganzen Saison“, erinnert sich der Coach des VfL Hameln.

veröffentlicht am 22.03.2012 um 17:29 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:41 Uhr

Kapitän Oliver Glatz (VfL Hameln).  Foto: nls

Denn damals machte sich der Oberliga-Dritte das Leben selbst schwer. Der VfL hatte zwar über weite Strecken des Spiels klar geführt, aber am Ende den Sieg doch noch aus der Hand gegeben. „Das war sehr ärgerlich“, so Koß. Vor dem Rückspiel am Samstag (19.30 Uhr) in Alfeld haben die Hamelner also noch eine Rechnung offen. Das sieht auch Marcel Engelhard so: „Wir sind heiß“, sagt Hamelns Rechtsaußen vor der Partie beim Tabellenfünften, der mit 26:16 Punkten schon einen erheblichen Rückstand auf den VfL als Dritten (34:8) hat. Nach zuletzt drei deutlichen Heimsiegen gegen abstiegsgefährdete Teams zeigt die Formkurve der Hamelner nach oben. „Wir wollen jetzt auch auswärts selbstbewusst auftreten. In Alfeld bekommen wir es mit einem gefährlichen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel zu tun. Das wird ein ganz anderes Kaliber“, so Koß.

Seine Truppe bereitet ihm derzeit viel Freude: „Die Jungs zeigen einen unglaublichen Einsatzwillen. Wenn wir den zusammen mit unserer sicheren Abwehr und dem druckvollen Tempospiel auch Sonnabend aufs Parkett bringen, legen wir Alfeld an die Leine.“ Die seit Saisonbeginn von Thomas Brandes trainierten Alfelder verfügen über eine eingespielte und starke Riege. Insbesondere der wurfgewaltige Rückraum mit den Top-Torschützen Henrik Sievers (132/14) und Benjamin Jentsch (100/24), die von Spielmacher Eike Korsen glänzend in Szene gesetzt werden, wird VfL-Deckung fordern. Stark agierte bisher auch der auf Linksaußen wie im zentralen Rückraum einsetzbare Ungar Laszlo Koncz.

Zum spielentscheidenden Faktor könnte auch das Duell der Torhüter werden, wo die Hausherren mit Laszlo Nahaj, einem weiteren Spieler aus dem Land der Magyaren, über eine erstklassige Nummer eins verfügen. Die bislang gute Heimbilanz verhagelte sich der SV mit zuletzt zwei Niederlagen gegen Schlusslicht SG Hohnhorst/Haste (21:24) und Spitzenreiter TSV Burgdorf II (32:34). Diesen Negativtrend will man jetzt gegen Hameln stoppen.



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