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Hamelns Oberliga-Handballer peilen in der Halle am Einsiedlerbach den dritten Heimsieg in Folge an

VfL-Coach Koß bangt um Torwart Rosenthal

Handball (jko). Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, peilt der Tabellendritte VfL Hameln (32:8 Punkte) am Sonnabend ab 19.15 Uhr gegen den SV Aue Liebenau den dritten Oberliga-Heimsieg in Folge an. Gespielt wird in der Sporthalle am Einsiedlerbach. Und die erwies sich bereits am letzten Wochenende als gutes Pflaster, als die SG Hohnhorst/Haste mit 35:23 weggefegt wurde.

veröffentlicht am 16.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:21 Uhr

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Fraglich ist der Einsatz von Torwart Frank Rosenthal, der sich im Training am rechten Fuß verletzte. „Wir müssen abwarten, ob die Schwellung zurückgeht und werden dann nach dem Aufwärmen am Spieltag eine Entscheidung treffen“, sagt Trainer Sönke Koß. „Wir wollen jetzt natürlich nachlegen und dort weitermachen, wo wir gegen Hohnhorst aufgehört haben“, strotzt der Chefcoach vor Optimismus. Dem Gegner zollt der 35-Jährige zwar gehörigen Respekt, achtet aber eher darauf „dass wir uns auf unser Spiel konzentrieren“.

Mit dem Rezept sichere Abwehr und über die zweite Welle schnell von hinten raus soll auch Liebenau unter Druck gesetzt werden. Schon das Hinspiel war mit 27:18 eine klare Angelegenheit für die Hamelner. Dass der VfL überhaupt dreimal in Folge vor eigener Kulisse antritt liegt daran, dass das Duell gegen die Gäste aus dem Kreis Nienburg vom ursprünglichen Termin am 19. Mai vorverlegt wurde. An dem Himmelfahrts-Wochenende haben beide Teams ihre Abschlussfahrten gebucht und werden sich dann auf Mallorca wiedersehen. Liebenau mischte in den vergangenen Spielzeiten stets im oberen Drittel der 4. Liga mit und war immer so etwas wie ein Angstgegner der Koß-Truppe. Doch in diesem Jahr wurde das Ensemble von Trainerfuchs Ingmar Steins von einer nicht enden wollenden Verletztenmisere heimgesucht. Dazu dezimierte sich das Team durch einige Rote Karten für Leistungsträger, die jeweils mehrwöchige Sperren nach sich zogen, noch selbst. Das schlug sich in der sportlichen Bilanz negativ nieder. Mit 13:29 Punkten rangiert Aue auf Platz 13. Nur noch vier Zähler beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze. 2:16 Zähler in fremden Hallen (der letzte Auswärtssieg datiert vom 17. September 2011 in Nienburg), dazu aus den letzten elf Partien eine Minusserie von 1:21 Punkten verdeutlichen das Dilemma. „Serien interessieren mich nicht“, sagt Steins schon trotzig und fand die Auftritte seines Teams „von der Moral und vom Einsatz her in Ordnung. Aber mit der prekären Personalsituation war einfach nicht mehr drin“.

Für das Match in Hameln bemüht der Liebenauer Chefcoach ein Zitat der Tennis-Legende Boris Becker: „Der hat einmal gesagt, wenn ich nicht daran glauben würde, gewinnen zu können, bräuchte ich gar nicht erst auf den Platz zu gehen!“ Am letzten Wochenende war der SV bei der 31:34-Niederlage gegen Lehrte lange auf Augenhöhe. Das sollte auch dem VfL Warnung sein.



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